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Parlamentarier segnen nötige Verhandlungen ab

Edeka-Neubau Parlamentarier segnen nötige Verhandlungen ab

Das Stadtallendorfer Stadtparlament hat ohne viel Federlesen den Weg für Verhandlungen mit dem Handelsunternehmen Edeka freigemacht.

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Der Altbau des früheren Herkules-Baumarktes wird in jedem Falle weichen.Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Stadtallendorf. Die fachlichen Diskussionen über die Edeka-Verhandlungen hatten die Stadtverordneten bereits vor der Parlaments-Sitzung geführt, teilweise auch hinter verschlossenen Türen. Schließlich wollte sich die Stadt nicht vor den eigentlichen Gesprächen allzu tief in die Karten schauen lassen.

Bei der Stadtparlamentssitzung kam es deshalb garnicht mehr zu einer Aussprache über die beiden das Projekt „Edeka-Neubau“ betreffenden Tagesordnungspunkte. Beide wurden einstimmig verabschiedet. Damit ist die Offenlegung der nötigen Bebauungsplan-Änderung auf dem Weg. Zum anderen hat der Magistrat jetzt grünes Licht für die Grundstücksverhandlungen mit dem Handelsunternehmen.

Durch die Verschiebung des Edeka-Gebäudes in Richtung Stadtmitte sind einige Grundstücks-Tauschgeschäfte nötig (die OP berichtete). Edeka hatte das frühere Baumarktareal im Jahr 2012 gekauft.

Offen ist zum Beispiel noch, ob die Stadt einen Grundstücks-Zipfel von Edeka übernimmt, der am Rande des früheren Baumarkt-Gebäudes liegt. Dort sollen in jedem Falle Parkplätze entstehen. Übernähme die Stadt dieses Areal, so hätte das Handelsunternehmen unter dem Strich rund 1200 Quadratmeter Grundstücksfläche als jetzt. Dann müsste die Stadt aller Voraussicht nach einen Ausgleich zahlen. Alternativ könnte Edeka dieses Gelände behalten.

Attraktiv ist für die Stadt ein Grundstück, das direkt an den Feuerwehr-Stützpunkt angrenzt. Dort böten sich dann in nicht allzu ferner Zukunft Entwicklungsmöglichkeiten - etwa, wenn sich ein Neubau des Stützpunktes am Ende als günstiger herausstellt als eine Sanierung. Bürgermeister Christian Somogyi (SPD) hatte vor der Stadtparlamentssitzung bereits optimistisch das Ziel angepeilt, bis September alle Verhandlungen mit Edeka zu einem guten Ende zu bringen.

Das Handelsunternehmen wäre dann in der Lage, den Bauantrag zu stellen. Ein Abriss des früheren Baumarktgebäudes, den einst die Edeka-Tochter Herkules als Mieter betrieb, wäre in jedem Falle noch in diesem Jahr denkbar.

Beim derzeitigen Planungsstand werden am Ende 270 Parkplätze entstehen, einen Teil davon schafft das Handelsunternehmen neu.

von Michael Rinde

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