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Parlament gedenkt Terroropfer

Nach Anschlag von Istanbul Parlament gedenkt Terroropfer

Zu Beginn ihrer Sitzung am Donnerstagabend gedachten die Stadtallendorfer Stadtverordneten der Opfern des Terroranschlags vom 12. Januar in Istanbul.

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Eine Frau trägt sich das Kondulenzbuch ein.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Dabei kamen 12 Menschen ums Leben,  14 wurden zum Teil schwer verletzt. Unter den Getöteten befindet sich auch der Stadtallendorfer Rüdiger Becker. „So nah war uns das Geschehen noch nie“, sagte Stadtverordnetenvorsteherin Ilona Schaub in ihrer kurzen Ansprache, bei der sie auch die Genesungswünsche der städtischen Gremien für alle Verletzten formulierte. Die Stadt hatte ihres getöteten Mitbürgers mit Halbmastbeflaggung, Traueranzeigen und der Auslage eines Kondolenzbuches gedacht. Bis gestern hatten Stadtallendorfer dort die Möglichkeit, sich einzutragen.

Die Frau Beckers gehört zu den Verletzten. Wie Bürgermeister Christian Somogyi, der mit Angehörigen weiter Kontakt hält, erklärte, befindet sie sich inzwischen wieder in einem deutschen Krankenhaus und wird dort weiterhin behandelt. „Die Familie des Opfers möchte eine Gedenkveranstaltung, es ist aber noch nicht festgelegt, ob sie öffentlich oder im engsten privaten Kreis stattfinden wird. Wenn die Angehörigen es wünschen, wird sich die Stadt gerne bei einer öffentlichen Veranstaltung einbringen.“

Er werde nach wie vor beinahe täglich auf das schreckliche Ereignis angesprochen, erklärte Somogyi, der gegenüber der OP noch einmal betonte, dass er sich strikt an den Wünschen der Angehörigen des Paares orientieren werde.

von Michael Rinde

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