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Parlament billigt Tarife für Hallenbad

Stadtallendorf Parlament billigt Tarife für Hallenbad

Das Stadtparlament hat erwartungsgemäß entschieden. Zwar gibt es noch keinen Eröffnungstermin, aber zumindest steht jetzt fest, wie viel die Badegäste im Stadtallendorfer "Alldomare" zahlen.

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Baustelle am Hallenbad in Stadtallendorf.

Quelle: Tobias Hirsch

Stadtallendorf. In der öffentlichen Ausschusssitzung am Dienstag hatten alle fünf Fraktionen einen Änderungsantrag zu den Vorschlägen der Verwaltung eingebracht, beraten und entschieden. Der wurde am Donnerstagabend auch einstimmig beschlossen, theoretisch noch denkbare Veränderungen gab es keine mehr. Im Kern sieht die Tarifstruktur wie berichtet vor, dass Badegäste zwischen zwei und vier Stunden oder Tagestarif wählen können.

Beispiele aus der Tariftabelle: Der Besuch von Kindern bis zum Alter von fünf Jahren bleibt eintrittsfrei. Erwachsene zahlen für eine Zwei-Stunden-Karte 3,50 Euro, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre 2,50 Euro.Außerdem werden angesichts der Umstellung auf Automaten Geldwertkarten von 50 oder 100 Euro eingeführt, deren Kauf zu Ermäßigungen führt.

Zunächst nur für das „Alldomare“ wird ein Stadtpass eingeführt. Bezieher von Sozialleistungen wie Hartz IV können ihn beantragen und erhalten mit dem Stadtpass günstigere Eintrittspreise.

Sigrid Waldheim (SPD) begründete für alle Fraktionen den Antrag. Sie betonte den Beratungsaufwand, den alle Beteiligten gemeinsam bei der Arbeit an Struktur und Tarifen gehabt hätten. „Wir haben darauf geachtet, dass wir allen Bürgern den Zugang zum neuen, attraktiven Bad ermöglichen“, betonte sie die soziale Komponente.

Mit Blick auf den Stadtpass hoffe sie, dass er auch für das Freibad eingeführt werden könne, möglichst schon zur nächsten Sommersaison. Allen Berechnungen, die den Tarifen zugrunde lägen, seien Annahmen, die überprüft werden müssten.

von Michael Rinde

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Wer schwimmt, zahlt nach Stunden

Es gibt zwar noch keinen Eröffnungstermin für das Stadtallendorfer Hallenbad, eher drohen weitere Probleme bei der Sanierung. Dafür gibt es aber eine fraktionsübergreifende Einigung auf ­eine neue Tarifstruktur.

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