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"Ouzo vom Wolfsblick" schneidet am besten ab

Hundeprüfung "Ouzo vom Wolfsblick" schneidet am besten ab

An der Herbstprüfung bei der Ortsgruppe Kirchhain im Verein Deutscher Schäferhunde nahmen nur wenige Hundeführer teil - aber die erzielten gute Ergebnisse.

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Kando beißt während der Schutzdienstprüfung in Andreas Jaworskis Arm.Foto: Böttcher

Kirchhain. Kristin Reuter bestand mit Pablo-Picasso vom Fürstentum Kaunitz die Begleithundeprüfung und qualifizierte sich dafür, an weiteren Prüfungen teilnehmen zu dürfen. Ingrid Gramatzki absolvierte mit Lucky von den Grauen von Monstab die Fährtenhundeprüfung I und erreichte 88 von 100 möglichen Punkten.

Im Mittelpunkt des Tages standen die Prüfungen nach der internationalen Prüfungsordnung (IPO), die sich in die Teilgebiete Fährte, Unterordnung und Schutzdienst unterteilen. Diese Prüfung gibt es in drei Schwierigkeitsstufen. In jedem Teilgebiet sind 100 Punkte maximal zu erreichen, wobei der Wertungsrichter jeden kleinen Fehler mit Punktabzug bestraft.

In der IPO II erzielte Gotthard Koch mit Diva vom Ruhrpark bei der Fährte 86 Punkte, bei der Unterordnung 88 Punkte und beim Schutzdienst 87 Punkte. Die insgesamt 261 Punkte reichten ihm zu der Gesamtnote gut.

Die IPO III absolvierten drei Hundeführer: Werner Stanger und Ouzo vom Wolfsblick kamen auf 97, 91 und 94 Punkte, also auf insgesamt 282 Punkte und die Note „sehr gut“. Damit sicherte sich das Paar den Tagessieg. Jessica Schneider erzielte mit Dante von der Mooreiche bei der Fährte das Traumergebnis von 100 Punkten, doch in der Unterordnung nur 85 Punkte, was bei 90 Punkten im Schutzdienst noch 275 Punkte insgesamt und ein „sehr gut“ bedeutete. Heinrich Henseling und Kando von der Schwalm nicht ganz vorne landen würde. „Es gibt Schäferhunde, die sind mehr auf Schönheit gezüchtet, die anderen mehr auf Leistung. Kando ist eher schön. Er hängt mit der Leistung ein bisschen hinterher, ihm fehlt der Drang, er ist träger“, erklärte Henseling, der mit Kando 95, 75 und 87 Punkte, also 257 Punkte und die Note „gut“ erreichte. „Für mich ist das genug, ich will nicht auf höherer Ebene weiter machen, sondern im Verein ein wenig Geselligkeit haben und die Prüfung bestehen“, fasste der Langensteiner Hundehalter zusammen.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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