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Ortsdurchfahrt steht vor Erneuerung

Grundeigentümer müssen mitspielen Ortsdurchfahrt steht vor Erneuerung

„Fußgänger auf der Fahrbahn“, warnt ein Schild an der Ortsdurchfahrt von Ernsthausen. Ab dem kommenden Jahr soll die Straße für Fußgänger und Autofahrer sicherer werden.

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Ländliche Idylle in Reinkultur bietet dieses Teilstück der Ernsthäuser Ortsdurchfahrt. Die Engstelle ist aber für Fußgänger nicht ungefährlich. Es fehlen Bürgersteige. Foto: Matthias Mayer

Ernsthausen. Hessen Mobil will die Straße ab dem kommenden Jahr ausbauen. Das berichtete Rauschenbergs Bürgermeister Michael Emmerich im Gespräch mit dieser Zeitung. „Die Planungen liegen jetzt vor und sehen einen Ausbau der Wolferöder Straße für 2014 und der Hauptstraße für 2015 vor“, erklärte das Stadtoberhaupt.

Insbesondere die Wolferöder Straße befindet sich am Ortseingang in einem sehr schlechten Zustand. Aber auch bei den Bürgersteigen herrscht teilweise Handlungsbedarf.

Wie Michael Emmerich mitteilte, soll die Linienführung der Ortsdurchfahrt nicht angetastet werden. Das gilt auch für den „Schlauch“, wie die berüchtigte und unübersichtliche Engstelle im Ortszentrum genannt wird.

Vorschläge desOrtsbeirats berücksichtigt

Nach einem gemeinsamen Ortstermin mit dem Ortsbeirat und mit Hessen Mobil seien gemeinsam folgende bauliche Veränderung zur Erhöhung der Sicherheit auf und neben der Straße in die Planungen eingeflossen:

n An beiden Ortseingängen werden Fahrbahn-Teiler zur Reduzierung der Verkehrsgeschwindigkeit eingebaut. n Für Fußgänger werden Querungshilfen am Sportplatz und an der Bushaltestelle geschaffen. n Beidseitig entstehen Bürgersteige mit der Normbreite 1,50 Meter. Der Bürgermeister stellte klar, dass sich die Planungen nur mit Zustimmung von zehn Grundeigentümern verwirklichen lassen. Diese müssten Teilflächen abgeben, um die Erweiterung des Straßenquerschnitts zu ermöglichen. Die Verhandlungen mit den betroffenen Anliegern liefen bereits, und dies unter Zeitdruck, da Hessen Mobil bereits die Mittelzusage für das erste Teilstück habe, sagte der Bürgermeister. Könne mit den Eigentümern keine Einigung erzielt werden, müsse neu geplant werden.

Die Stadt werde im Zuge des Straßenbauprojekts die Wasserleitungen unter der Ortsdurchfahrt erneuern. Außerdem falle der Ausbau der Bürgersteige in die Zuständigkeit der Stadt. An den Kosten müssten sich die Anlieger mit Anliegerbeiträgen beteiligen, erklärte der Bürgermeister.

Werde mit den Grundeigentümern eine Einigung erzielt, gebe es noch im Herbst eine Info-Veranstaltung für die Bürger in Ernsthausen. Danach werden die Stadt Fördermittel für den Ausbau der Bürgersteige beantragen, erläuterte Michael Emmerich die nächsten Schritte.

von Matthias Mayer

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