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Ortsbeirat will sich Neubürgern widmen

Pläne Ortsbeirat will sich Neubürgern widmen

Von einem Begrüßungsfest für Neubürger, einer intensiveren Öffentlichkeitsarbeit über Geocaching und zahlreichen Anträgen: Die erste Sitzung nach der Konstituierung des neuen Ortsbeirats begann arbeitsintensiv.

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Dajana Mönnig (von links), Thorsten Schröder, Manfred Limper, Stephanie Kauffeld-Palm und Ortsvorsteherin Hannelore Keding-Groll diskutierten über verschiedene Themen.

Quelle: Karin Waldhüter

Wohra. Obwohl der Ortsbeirat an diesem Abend auch interessierte Mitbürger und Gemeindevertreter eingeladen hatte, blieben Ortsvorsteherin Hannelore Keding-Groll, Manfred Limper, Stephanie Kauffeld-Palm und die beiden neuen Mitglieder im Ortsbeirat Thorsten Schröder und Dajana Mönnig unter sich.

Kein Besucher hatte den Weg in die Hofreite gefunden. Innerhalb der nächsten anderthalb Stunden wurden zahlreiche Anträge an die Gemeindevertretung und den Bauausschuss auf den Weg gebracht. Einig waren sich die Mitglieder darin, eine bessere Integration von Neubürgern anzustoßen. Um einen Überblick zu bekommen, wie viele Neubürger in Wohra leben, hatte sich Thorsten Schröder, selbst 2010 nach Wohra gekommen, im Vorfeld informiert.

In sechs Jahren 40 Einwohner weniger

Angaben über Zu- oder Weggezogene hatte er nicht erhalten können. Berichten konnte er aber von der Entwicklung der Bevölkerungszahlen. Die Zahlen belegen, die demografische Entwicklung hat in den vergangenen fünf Jahren vor Wohra nicht Halt gemacht: Von 1010 Einwohnern im Jahre 2010 ist der Ort heute um 40 Einwohner kleiner geworden. Festgestellt wurde im Verlauf der Diskussion auch, dass andere Kommunen zugezogene Bürger mehr an die Hand nähmen, sei es mit ­Gutscheinen oder einem Präsent.

Diskutiert wurde die Möglichkeit eines Begrüßungsfestes, eines Begrüßungsfrühstücks oder, Integrationspunkte bei einem Geocaching entstehen zu lassen. Hannelore Keding-Groll betonte, dass für die Umsetzung ein Antrag an den Gemeindevorstand gestellt und ein eigenes Budget beantragt werden müsse. Ein konkreter Termin für ein erstes Treffen wurde noch nicht festgelegt. Angedacht ist ein Termin Anfang des nächsten Jahres.

Beim Punkt „Öffentlichkeitsarbeit“ berichtete Thorsten Schröder von der derzeit nicht genutzten und auf Bürgermeister Peter Hartmann registrierten Internet-Domain www.wohra.de. Auch darin sah das Gremium eine Informationsmöglichkeit für Neubürger als auch für Flüchtlinge. Vereine oder Gruppen könnte so eine Plattform geben werden, um sich zu präsentieren.

Photovoltaik prüfen

Er erklärte sich bereit, sich um den Aufbau zu kümmern und diesbezüglich bei Peter Hartmann anzufragen.

Manfred Limper gab zu bedenken, auf diejenigen Rücksicht zu nehmen, die moderne Medien nicht nutzen und schlug die zusätzliche Nutzung eines Schaukastens für Informationen vor.

Im Verlauf des Abends formulierte das Gremium einen Antrag zur Prüfung der Rentabilität einer Photovoltaikanlage auf dem Garagendach der Hofreite für den Eigenbedarf. Im Vorfeld soll der tägliche und nächtliche Verbrauch festgestellt werden. Der Antrag wurde einstimmig angenommen und wird an den Bauausschuss weitergeleitet.

Hofreite zu teuer

In einem weiteren Antrag forderte das Gremium die Schaffung einer ausreichenden Beleuchtung der Hofreite und des Friedhofplatzes, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Manfred Limper versprach sich über etwaige Richtlinien für die Beleuchtung von öffentlichen Gebäuden zu informieren.

Nach Klärung der rechtlichen Unsicherheiten plant der Ortsbeirat jetzt wieder einen Aktionstag. Festgelegt wurde der 8.Oktober. Im Namen des Basar­teams wandte sich Stephanie Kauffeld-Palm an das Gremium. Sie kritisierte, dass das Team zuletzt 200 Euro für die Nutzung der Hofreite habe bezahlen müssen, obwohl der Gewinn aus dem Basar dem Ort zugutekomme.

So bleibe nicht mehr viel zum Spenden übrig, betonte Kauffeld-Palm. Einstimmig, bei Enthaltung von Stephanie Kauffeld-Palm, formulierten die Mitglieder einen Antrag an den Gemeindevorstand, in dem sie eine Verringerung der Miete fordern, um weiter spenden zu können.

Um Gelder für die Gemeinschaft zu erwirtschaften regte Manfred Limper an, einen Flohmarkt an der Hofreite anzubieten. Als Datum wurde der 18.September festgelegt.

von Karin Waldhüter

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