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Ortsbeirat hält an Erweiterung fest

Günther Aillaud bleibt Ortsvorsteher Ortsbeirat hält an Erweiterung fest

Günther Aillaud bleibt für weitere fünf Jahre Ortsvorsteher von Schwabendorf. Während der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Ortsbeirates wurde er einstimmig gewählt.

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Der Schwabendorfer Ortsbeirat mit (von links) Emanuel Henkel, Uwe Henkel, Andreas Krebs, Schriftführerin Hannelore Ruppel, Karsten Müller und Günther Aillaud.

Quelle: Matthias Mayer

Schwabendorf. Nach der Wahl des Ortsvorstehers, die Uwe Henkel als ältestes Ortsbeiratsmitglied geleitet hatte, wählte das Gremium einstimmig Karsten Müller zum stellvertretenden Ortsvorsteher und bestätigte einstimmig Hannelore Ruppel als Schriftführerin.

Der seit zehn Jahren amtierende Ortsvorsteher zeigte sich über die Verjüngung des Ortsbeirats in Person der beiden Neulinge Emanuel Henkel und Andreas Krebs erfreut. Zugleich würdigte er das Engagement der ausgeschiedenen Ortsbeiräte Herbert Busch und Thomas Müller, die während der nächsten Sitzung verabschiedet werden sollen.

Günther Aillaud stellte klar, dass die geplante Sanierung und Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses in naher Zukunft erheblich beschäftigen wird. Wie notwendig erstere ist, lässt sich im Tagungsraum sehen. Einige Putz-Abplatzungen lassen die Struktur des Mauerwerks erkennen. „Das Haus ist eben verwohnt“, sagt der Ortsvorsteher zum schlechten Zustand des Gebäudes und verweist auf die Tatsache, dass das Schwabendorfer Dorfgemeinschaftshaus unter den Rauschenberger Gemeinschaftshäusern die beste Auslastung hat.

Erhebliche Eigenleistung der Dorfgemeinschaft

Der Rauschenberger Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Bauwesen hat nach einem Termin vor Ort der Stadtverordnetenversammlung die Planung zwar zur Annahme empfohlen, zugleich aber weiteren Beratungsbedarf angemeldet. Uneinigkeit besteht offenbar in der Frage der Erweiterung des Gebäudes, die eine Vergrößerung der in Schwabendorf häufig genutzten Küche ermöglichen soll.

„Ich würde mich freuen, wenn das Dorfgemeinschaftshaus nach den jetzt vorliegenden Plänen saniert und erweitert werden würde“, sagte Aillaud mit Blick auf die nächste Bauausschuss-Sitzung. Und er ergänzte, dass die Schwabendorfer 40 Jahre lang die beengten Verhältnisse hingenommen hätten. Andreas Krebs thematisierte die erheblichen Eigenleistungen, die die Dorfgemeinschaft für das Bauvorhaben erbringen müsse. „Wir brauchen viel Manpower und müssen die Vereine frühzeitig ansprechen, damit das klappt“, sagte er.

Abseits des DGH stehen die Bepflanzung und das Setzen von Rasengittersteinen am Parkplatz der Museumsschmiede auf der Agenda des Ortsbeirats. Kurzfristig will das Gremium auch den Wunsch einer Schwabendorferin umsetzen. Am Fahrradweg auf der Höhe Schöne Aussicht soll eine Sitzbank aufgebaut werden.

Schließlich wählte der Ortsbeirat noch zwei Vertreter für den Friedhofsausschuss. Aillaud und Krebs erklärten sich bereit, in dem Gremium mitzuarbeiten. Sie wurden einstimmig gewählt.

„Im Gegensatz zu den städtischen Friedhöfen haben wir auf unserem kirchlichen Friedhof die Möglichkeit, mitzubestimmen und mitzugestalten. Ich bin froh, dass dies bei uns noch so ist“, sagte Aillaud und bekam von einem Besucher der Ortsbeiratssitzung gleich einen Arbeitsauftrag mit auf den Weg. Einige Äste des alten Baumbestandes auf dem Friedhof hätten sich gefährlich geneigt und müssten im Sinne der Verkehrssicherungspflicht gekürzt werden.

von Matthias Mayer

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