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Ortsbeirat denkt über Tempo-30-Zone nach

Raserei Ortsbeirat denkt über Tempo-30-Zone nach

Während der Einweihung der neuen Ortsdurchfahrt vor fünf Monaten war die Rede von einer "technisch perfekten Lösung". Niemand hätte geglaubt, sich mit diesem Thema so schnell wieder befassen zu müssen. Doch in der Praxis, sieht es anders aus: Es wird gerast.

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Die neue Ortsdurchfahrt lädt zum Rasen ein.Archivfoto: Mayer

Schwabendorf. Dadurch dass die alten Bäume nicht mehr da seien, sei die Ortsdurchfahrt besser einsehbar - Verkehrsteilnehmer würden daher schneller fahren, sagte Karsten Müller, Stadtverordneter und Ortsbeiratsmitglied, während der jüngsten Ortsbeiratssitzung. Die Durchfahrt habe sich „zur Rennstrecke entwickelt“, ergänzte er.

Kollege Uwe Henkel sprach von einigen brenzligen Situationen, die er im Bereich Ausfahrt Dorfgemeinschaftshaus beobachtet beziehungsweise selbst erlebt habe. „Die Sicht auf den Verkehr aus Richtung Schöne Aussicht ist zu gering“, sagte er. Wer mit einem langsamen Fahrzeug beziehungsweise mit Hänger die Ausfahrt verlassen wolle, sei unfallgefährdet. Es fiel sogar das Wort „Fehlplanung“.

Ortsvorsteher Günther Aillaud sprach als Mittel gegen die Raserei eine Tempo-30-Zone für den Bereich zwischen Schul- und Brunnenstraße an. Diesem Vorschlag wollten sich nicht alle Ortsbeiratsmitglieder anschließen, zumal die Stadtverordnetenversammlung beschlossen hatte, einen Blitzer im Bereich der Bushaltestelle zu installieren.

Ohne sich die Option „Tempo 30“ nehmen zu wollen, beschloss der Ortsbeirat, den Effekt der permanenten Geschwindigkeitskontrolle abzuwarten und gegebenenfalls später noch einmal über eine 30er-Zone zu beraten.

Weiterhin beschloss der Ortsbeirat einstimmig, für die beiden Kinderspielplätze je eine „Nestschaukel“ zu kaufen und aufzustellen. Für die Vereine soll in der Verlängerung der Einfahrt zum Dorfgemeinschaftshaus direkt an dem bestehenden Parkplatz eine Unterstellmöglichkeit von rund sieben mal sieben Meter Größe aus Holz gebaut werden. Für beide Projekte stünden Mittel aus dem Überschuss der vorjährigen Jubiläumsfeier zur Verfügung, betonten die Schwabendorfer.

von Heinz-Dieter Henkel

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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