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Opfer gibt nach drittem Verbrechen auf

Stadtallendorf Opfer gibt nach drittem Verbrechen auf

„Ich kann nur froh sein, dass mein Bruder gesund ist und nicht unter Asthma oder einer anderen Krankheit leidet“, sagt der Bruder des Besitzers eines Cafés, das in der Nacht auf Sonntag Zielscheibe eines Raubüberfalls wurde.

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Für den Betreiber des Cafés hat der Überfall wahrscheinlich massive Konsequenzen: Er werde das Geschäft schließen, erklärt der Bruder – zu viel Geld habe er schließlich durch die Taten verloren.

Quelle: Archivbild

Stadtallendorf. Gegen vier Uhr waren drei mit Tiermasken getarnte Männer in dem Café in der Niederkleiner Straße aufgetaucht und hatten den 42 Jahre alten Inhaber mit einer Schusswaffe, einem Klappmesser und einem Montiereisen bedroht. Anschließend fesselten sie ihn an Armen und Beinen und klebten ihm den Mund zu, ehe sie sich daran machten, die Spielautomaten aufzubrechen und zu leeren. Zudem erbeuteten sie das Geld aus der Kasse.

Für den Betreiber des Cafés hat der Überfall wahrscheinlich massive Konsequenzen: Er werde das Geschäft schließen, erklärt der Bruder – zu viel Geld habe er schließlich durch die Taten verloren.

Zwei der Räuber verdeckten ihre Gesichter mit Affenmasken, der dritte Täter, der die Schusswaffe trug, verbarg sein Gesicht hinter einer Stier- oder Kuhmaske. Er trug eine blaue Jeans. Alle Täter hatten Arzthandschuhe übergestreift und sind nach Angaben des Opfers zwischen 18 und 25 Jahre alt und etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß. Vermutlich handele es sich um Osteuropäer, gab das Opfer an.

Die Polizei ermittelt wegen schweren Raubes und sucht nach Zeugen. Dabei könnten drei jüngere Gäste von großer Hilfe sein: Sie waren offenbar mit einem blauen Kleinwagen vorgefahren und hatten gegen 2 Uhr das Café betreten. „Die Männer setzen sich bitte schnellstmöglich mit der Kripo in Marburg in Verbindung, da sie als Zeugen vernommen werden sollen“, betont Schlick.

Kontakt: Telefon 0 64 21 / 40 60.

von Florian Lerchbacher

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