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"Old Bones" schwingen künstliche Hüften

Karneval "Old Bones" schwingen künstliche Hüften

Am Freitagabend besetzten Närrinnen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland das Mardorfer Bürgerhaus, um ausgelassen die fünfte Jahreszeit zu feiern.

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Die „Zuckerpuppen“ (links) waren die jüngsten Akteure, die „Old Bones“ nicht die ältesten.Fotos: Drossel

Mardorf. Auch in Mardorf waren die Frauen zu Fasching außer Rand und Band. Adelheid Lauer und Andrea Schmitt vom Vorstand der Frauengemeinschaft führten die Gäste an diesem Abend durch ein Faschingsprogramm mit flotten Tänzen, witzigen Sketchen, einer traditionellen Büttenrede und einer Premiere - und hatten sogar noch eine Überraschung parat. Für die musikalische Begleitung war Aleks Kräling verantwortlich, der darauf achtete, dass alle Närrinnen auch ordentlich zum Schunkeln kamen.

Zuckersüß startete das Programm mit den „Zuckerpuppen“ des SV Mardorf. Unter der Leitung von Kirstin Fischer boten die jüngsten Tänzerinnen an dem Abend die erste flotte Tanzeinlage.

Danach war das Urgestein des Mardorfer Faschings an der Reihe: Im Alter von 85 Jahren hielt Maria Weber ihre Büttenrede. Eine Premiere beim Frauenfasching war der Auftritt der Abordnung der Frauenabteilung des „Asinichors“. Mit einem Handpuppenspiel vor einer Stoffwand ließen die Akteure buchstäblich die Puppen tanzen.

Aus den letzten Löchern pfiffen dann die „Närrischen 11“. Als Luftpumpenorchester gaben sie unter Leitung von Steffi Dirk mit der entsprechenden Ausrüstung ihre Tritsch-Tratsch-Polka zum Besten.

Mit den „Dancesations“ vom SV Mardorf hielt der Wilde Westen Einzug im Bürgerhaus. Mit Gebrüll stürmten die Tänzerinnen im Indianerlook den Saal und begeisterten das Publikum mit ihrer Tanzdarbietung.

„The Rolling Old Bones“ hieß der Auftritt der Heinrich Weber AG (HW AG). Titel und erster Eindruck ließen zwar eine lahme Nummer vermuten, der Auftritt widerlegte das jedoch völlig. Nachdem alle Akteure mit ihren Rollatoren auf die Tanzfläche geschlichen kamen, zeigten sie mit ihrer wilden Tanzperformance, dass sie wie gemacht für den Dancefloor sind. Zu später Stunde strapazierte Christoph Grimmel die Lachmuskeln der Anwesenden mit witzigen Geschichten aus seinem Leben. Auch wenn er sein Redemanuskript vergessen hatte und zum ersten Mal frei vortragen musste, verfehlte sein Auftritt als „Jung aus Glee“ seine Wirkung nicht. Bevor die Tanzfläche für alle Närrinnen freigegeben wurde, endete das Programm mit einer finalen Überraschung in Gestalt des Gesangsduetts Rita Dörr und Gabi Rhiel, welches die Polka „Böhmischer Traum“ von Norbert Gälle zum Besten gab.

von Maik Drossel

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