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Nur die Zuschauerzahl enttäuscht

Kunst- und Kulturtage Nur die Zuschauerzahl enttäuscht

Bei der ersten Auflage von "Rock meets Rap im Park" haben Künstler und Fans ihren Spaß - auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielt. So bleibt die Besucherzahl etwas hinter den Erwartungen.

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Hier schien noch die Sonne: beim Auftakt der Band „Laermkommando“.

Quelle: Yanik Schick

Stadtallendorf. Gerade als die Jungs von „Laermkommando“ zu ihren E-Gitarren gegriffen und die ersten Rock-Songs des Abends von der Bühne geschmettert hatten, fielen im Heinz-Lang-Park Regentropfen vom Himmel. Die zu diesem Zeitpunkt rund 200 Besucher drängten sich größtenteils unter den Schirmen zusammen. Direkt vor der Bühne war es hingegen recht leer.

„Etwas frustrierend, weil die Künstler damit kaum Anerkennung bekommen“, sagte Mit-Organisator Sven Dajczak. Er hätte ohnehin mit etwas mehr Ansturm gerechnet: 300 bis 400 Fans waren im Vorfeld das Ziel. Das ungünstige Wetter sorgte wohl aber zusätzlich dafür, dass zahlreiche Rock-Fans lieber zu Hause blieben.

Immerhin: Im Laufe des Abends zogen die Regenwolken davon, und die Stimmung lockerte sich zusehends. „Let off steam“, die für die Organisation hauptverantwortliche Gruppe „Fettfingaz“ sowie die renommierte Cover-Band „Mother’s Milk“ überzeugten ihrerseits mit ganz verschiedenen Rock-Hits.

Nachmittags standen Einheimische auf der Bühne

Bereits am Nachmittag hatten zahlreiche Rapper aus Stadtallendorf und direkter Umgebung die Gelegenheit bekommen, ihr Können vor Publikum zu präsentieren. Phasenkind, Haze 89, Reazon & Izzow, Smokey, DJ’s im Doppelpack, Oculus MC & DJ Dusk und Der B.H.T. traten mit eigenen Songs auf - und hatten dabei mehr Glück mit dem Wetter. „Die Jungs waren alle geil“, sprach Sven Dajczak, der den Rap-Teil selbst als Bruda Sven vervollständigte, den Künstlern ein Kompliment aus. Für manche von ihnen war es der erste Auftritt auf so großer Bühne. „Es war sehr entspannt, sehr familiär“, bilanzierte Dajczak. Auch die Rapper selbst zogen auf Nachfrage ein positives Fazit von der Konzertidee - zum ersten Mal war die Kultveranstaltung „Rock im Park“ in diesem Jahr durch die Musikrichtung Rap ergänzt worden (die OP berichtete). „Eine wunderbare Veranstaltung. Wir präsentieren verschiedene Musikstile - genau das, was Stadtallendorf auszeichnet“, sagte „Oculus MC“. „Es war sehr angenehm. Viele, die nicht aus der Rap-Ecke kommen, haben sich unsere Lieder angehört“, fügte „Izzow“ hinzu.

Auch im kommenden Jahr wollen die „Fettfingaz“ das Konzert wieder gemeinsam mit dem Kulturkreis im Rahmen der Kunst- und Kulturtage ausrichten. „Jetzt erst recht“, sagte Dajczak. Manche Dinge - wie die Werbung im Vorfeld für „Rock meets Rap im Park“ - sollen noch verbessert werden. Wenn dann auch noch das Wetter stimmt, dürfte es an zu wenigen Besuchern nicht scheitern.

von Yanik Schick

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