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Nur bei Beisitzern gibt‘s Veränderungen

Seniorenbeirat Nur bei Beisitzern gibt‘s Veränderungen

Im Mittelpunkt der Seniorenvollversammlung am Dienstag standen die Vorstandswahlen. Zudem erntete das Gremium viel Lob von Bürgermeister und Erstem Stadtrat.

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Der neu gewählte Vorstand mit der Seniorenbeauftragten Birgit Thiel (rechts). Es fehlt Helmut Heyn.Foto: Klaus Böttcher

Stadtallendorf. Die Senioren bestätigten Reinhard Kauk, der das Amt des Vorsitzenden schon vier Jahre innehat, für zwei weitere Jahre im Amt. Stellvertreter bleibt Helmut Heyn. Neu im Seniorenbeirat sind nur Ursula Rogg und Lothar Walden, die den Kreis der Beisitzer ergänzen. Reinhard Kauk blickte in seinem Bericht auf die zahlreichen Veranstaltungen des Seniorenbeirats zurück, wobei die Sitzungen in Hatzbach und Wolferode mit der Vorstellung der Stadtteile durch die jeweiligen Ortsvorsteher besonders interessant gewesen seien. Es gab aber auch viele andere Veranstaltungen: Zum Beispiel organisierte der Beirat ein Grillfest, nahm an der Grundsteinlegung für betreutes Wohnen in der Niederkleiner Straße teil oder präsentierte während des Herbstmarktes die Notfallmappe.

„Uns bleibt nach dem Jahresbericht nur, Danke zu sagen“, erklärte der Erste Stadtrat, Otmar Bonacker. Er stellte, wie später auch Bürgermeister Christian Somogyi, die gute Zusammenarbeit des Seniorenbeirates mit der Verwaltung, dem Magistrat und der Seniorenbeauftragten der Stadt, Birgit Thiel, heraus.

Er lobte die Mitglieder für ihren vorbildlichen und unermüdlichen Einsatz für die Mitmenschen. Es sei auch eine zukunftsweisende Arbeit vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. „Das Leben im Rentenalter wird immer länger, und die Menschen werden im Alter immer fitter“, betonte er.

Bürgermeister Christian Somogyi stellte in seiner Ansprache neben der lobenswerten Arbeit des Seniorenbeirats den Haushalt der Stadt einschließlich der Folgen durch den kommunalen Finanzausgleich in den Mittelpunkt und informierte die 60 Senioren über die aktuellen Vorhaben der Stadt. Er sprach aber nicht nur über Investitionen der Stadt in das Hallenbad, den Baubetriebshof und das Gemeinschaftszentrum mit Bücherei, sondern auch die Industrie investiere in ihre Stadtallendorfer Werke: die Eisengießerei Fritz Winter beispielsweise 40 Millionen in neue Technologien und eine neue Produktionsstraße, Ferrero habe genauso viel in ein neues Hochregallager gesteckt. Zum Weiterbau der A 49 und dem weiteren Ausbau der B 454 sagte der Bürgermeister: „Eine Stadt kann sich nur an einer Verkehrsader weiter entwickeln.“

Der Seniorenbeirat will sich weiter für die kostenlose Busbenutzung ab einem bestimmten Alter und die öffentlichen Toiletten in der Stadt einsetzen. Da die Buslinien nicht mehr in der Hand der Stadt sind, will sich auch der Kreisseniorenrat diesem Thema widmen.

von Klaus Böttcher

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