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Nun gibt es drei Varianten

Hochbehälter Josbach Nun gibt es drei Varianten

Eine beachtliche Anzahl einstimmiger Beschlüsse prägte die letzte Sitzung der Rauschenberger Stadtverordneten vor der Sommerpause. Am weitreichendsten war die Handlungsfreigabe für den Magistrat, der nun die Sanierung des Hochbehälters in Josbach auf den Weg bringen kann.

Schwabendorf. In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Landwirtschaft und Bauwesen war es noch um zwei Varianten gegangen: die Sanierung in Beton oder den Neubau eines Hochbehälters in Kunststoff. Im Parlament brachte Bürgermeister Michael Emmerich eine weitere Möglichkeit ins Spiel: Er könne sich auch vorstellen, einen Behälter mit glasfaserverstärktem Kunststoff zu errichten. In jedem Falle werde der zuständige Ausschuss noch einmal auf Tour gehen und sich entsprechende Hochbehälter anschauen. Danach will der Magistrat dann eine Kostengegenüberstellung der möglichen Varianten zur Abstimmung vorlegen.

Kita-Gebühren im Stadtteil Bracht steigen an

Die Erhöhung der Kita-Gebühren im städtischen Kindergarten in Bracht wird je nach Modul drei bis vier Euro betragen, so der einstimmige Beschluss der Stadtverordneten. Im Ausschuss hatten die Rauschenberger vergeblich nach Einsparmöglichkeiten gesucht.

Für die flächendeckende Breitbandversorgung im Stadtgebiet wird die Stadt Rauschenberg 58000 Euro in den Haushalt 2017 einstellen. Noch seien nicht alle Gebiete in Rauschenberg an das schnelle Internet angeschlossen, berichtete der Rathauschef der Versammlung. Um die Lücken zu schließen müsste die Stadt einen zehnprozentigen Anteil an den Kosten mittragen. Obwohl dies eine freiwillige Leistung der Stadt ist, stimmten ausnahmslos alle Abgeordnete der Magistratsvorlage zu. Rauschenberg dürfe nicht von der technischen Entwicklung abgehängt werden, so der Tenor aller Fraktionen.

Stadt Rauschenberg wird Schirmherr

Die Bebauungspläne der Bereiche „Drosselweg“ in Bracht-Siedlung und „Ernteweg“ in der Kernstadt wurden weiter vorangetrieben, damit in absehbarer Zeit gebaut werden kann.

Mit einstimmigem Beschluss übernimmt die Stadt Rauschenberg die Trägerschaft der 777-Jahr-Feier des Stadtteils Bracht. Der Magistrat entsendet Karin Lippert und Werner Metke in den Festausschuss, teilte Bürgermeister Emmerich mit.

Auch Personalentscheidungen trafen die Rauschenberger: Sie wählten Anita Braun und Brigitte Klingelhöfer in den Friedhofsausschuss und entsenden Manfred Hampach als Stellvertreter in die Verbandsversammlung des Zweckverbands Mittelhessische Abwasserwerke (ZMA).

von Heinz-Dieter Henkel

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