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Nils Schick übernimmt die Regie

Jugendkoordinator Nils Schick übernimmt die Regie

Die JSG Stadt Amöneburg ist auf der langwierigen Suche nach einem Jugendkoordinator fündig geworden: Nils Schick übernimmt das Amt, um das es in der Vergangenheit einige Diskussionen gegeben hatte.

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Thomas Schiele (Jugendleiter SV Erfurtshausen, von links), Winfried van Moll (Jugendleiter SV Mardorf), Jugendkoordinator Nils Schick und Matthias Hahne (Ex-Hauptjugendleiter) freuen sich über das Ende einer langwierigen Suche.Foto: Yanik Schick

Amöneburg. „Er hat perfekt in unser Profil gepasst“, sagt Winfried van Moll, Jugendleiter des SV Mardorf, über Nils Schick. Der 21-Jährige sei fußballverrückt, engagiert und kompetent. Aus diesen Gründen habe sich der Vorstand der Jugendspielgemeinschaft Stadt Amöneburg nach dem Ende des Bewerbungsverfahrens dazu entschieden, Nils Schick in das Amt des Jugendkoordinators zu berufen.

Mit dem Jugendfußball in der Großgemeinde Amöneburg ist dieser ohnehin schon vertraut, denn seit Beginn des vergangenen Jahres trainiert der Mardorfer gemeinsam mit van Moll die C-Jugend der JSG.

Schick selbst will sich in den kommenden Wochen zunächst die Zeit nehmen, um sich in den Posten einzuarbeiten. „Wir müssen schauen: Wie ist der Ist-Zustand? Und was können wir mit unseren Möglichkeiten erreichen?“, erklärt der B-Lizenz-Inhaber.

Verbindungen zu Partnern und Sponsoren

Die Aufgaben als Koordinator der JSG Stadt Amöneburg sind vielfältig - und vor allem zeitintensiv. Nils Schick muss Sitzungen vorbereiten, Kontakt mit der Gemeinde halten, Verbindungen zu Partnern und Sponsoren aufbauen sowie die Zusammenarbeit der einzelnen Vereine innerhalb der JSG, in der 170 Kinder und Jugendliche spielen, koordinieren.

„Es geht darum, dass wir mit einer überschaubaren Anzahl an Spielern unsere Eigenständigkeit behalten und gleichzeitig die bestmögliche Ausbildung gewährleisten können“, fasst Matthias Hahne, bis vor kurzem JSG-Hauptjugendleiter, zusammen. Ein schwieriger Spagat.

Wegen des hohen Aufwands hatte sich nach dem Rückzug von Reinhard Morneweg im Jahr 2011 kein Kandidat gefunden, der das Amt dauerhaft ehrenamtlich übernehmen wollte (die OP berichtete). Es folgten ausführliche Diskussionen bei den Stadtverordneten sowie der Entschluss, den Posten durch eine monatliche Aufwandsentschädigung von 200 Euro attraktiv zu machen.

Ein Kostenpunkt, den die Stadt trägt. Grundlage dafür war eine für die JSG neu eingerichtete Einzelfallregelung in den Richtlinien der Vereinsförderung. Matthias Hahne hält diese Entscheidung für richtig: „Mit einem bloßen ehrenamtlichen Vereinsvertreter als Jugendkoordinator kommt man nicht weit“, erklärt er.

von Yanik Schick

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