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Neustadts heißen ein neues Mitglied willkommen

Neustadt-Treffen Neustadts heißen ein neues Mitglied willkommen

Die Arbeitsgemeinschaft "Neustadt in Europa" hat inzwischen 37 Mitglieder. Neustadt (Hessen) stellte bei ihrem Treffen in Neustadt/Breuberg einmal mehr die meisten Teilnehmer.

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„Die Roten“ verzeichneten eine Radtour ohne Pannen.

Neustadt. Weit mehr als 1000 Bürger aus Neustadts in Deutschland, Österreich, Polen, der Slowakei, Tschechien und Ungarn kamen zum Treffen in das rund 1800 Einwohner zählende Breuberg.

Mit mehr als 170 Teilnehmern kam die größte Besuchergruppe zum wiederholten Mal aus Neustadt (Hessen). Angeführt wurde die Gruppe von Bürgermeister Thomas Groll, Ehrenstadtrat Ludwig Dippel, der die Junker-Hansen-Stadt seit 1980 im Koordinierungsausschuss der Arbeitsgemeinschaft vertritt, (Ersatz-)Junker Hans Max Spielvogel und den Burgfräulein Lisa-Marie Köhler und Melissa Ruhl. Daneben durfte die große Abordnung der Historischen Bürgerwehr und der Biedermeierdamen mit Hauptmann Andreas Gnau an der Spitze ebenso wenig fehlen wie die Radfahrer um Organisator Heinz-Jürgen Huber.

Eröffnet wurde das Neustadt-Treffen in der Festhalle durch Bürgermeister Frank Matiaske und Staatssekretär Ingmar Jung vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Einen Tag später war der Ortskern der Mittelpunkt des bunten Programms: Der historische Markt lockte die Gäste ebenso an wie das „Europäische Dorf“ oder der Odenwälder Bauernmarkt. Dort hielt der Momberger Karl-Heinz Mai gemeinsam mit seiner Ehefrau die Fahne des heimischen Neustadts hoch und zeigte, wie er Eier verziert und beschriftet. Extra zum Treffen hatte er die Wappen der zur „Neustadt-Familie“ gehörenden Kommunen auf Eier gemalt.

Am großen Festzug nahmen neben dem Junker Hans und den Burgfräulein auch Bürgermeister Groll, die Gardisten der historischen Bürgerwehr samt Biedermeierdamen und die Radfahrer teil.

Vormittags hatte bereits unter Leitung der AG-Vorsitzenden Petra Bieber (Bad Neustadt an der Saale) die „Bürgermeisterrunde“ getagt. Dabei wurde Echt-Susteren-Nieuwstadt aus den Niederlanden als 37. Mitglied aufgenommen. Der Ort zählt etwa 3.500 Einwohner und befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Deutschland und Belgien. Launig war die Vorstellungsrede des Bürgermeisters: „Wir reden deutsch wie Rudi Carell. Spielen klasse Fußball, haben aber immer Pech. Bei uns gibt es einen König und wir können feiern.“

Freudiger Empfang für „die Roten“ vom Radfahrerverein

Zudem präsentierten die Neustädter den neue Internetauftritt der AG, der unter www.neustadt-in-europa.de zu bewundern ist. Dort ist auch festgehalten, dass Neustadt/Dosse im kommenden Jahr Gastgeber des Neustadt-Treffens ist. Dann wollen die heimischen Teilnehmer in einheitlichen Polohemden auftreten - das ist zumindest der Wunsch der Neustädter, dem Bürgermeister Thomas Groll Rechnung tragen will.

n Gern gesehene Gäste waren auch wieder die Mitglieder des Radfahrer-Vereins „Über Berg und Tal“, die auf ihren Fahrrädern zum 19. Mal zum Neustadt-Treffen fuhren. Vier Tage dauerte die Tour. Die erste Etappe führte durch den Vogelsberg und den Spessart ins Sinntal und weiter entlang am Main ins dortige Neustadt. Am nächsten Tag ging es weiter flussabwärts bis Obernburg. Von dort aus radelte die Gruppe nach Neustadt/Breuberg und wurde schon vor dem Ziel mit dem freudigen Ausruf „Die Roten aus Hessen kommen“

Die Etappe des dritten Tages war kurz: vom Hotel in Groß-ostheim nach Breuberg und wieder zurück. Höhepunkt war die Teilnahme am Festzug.

Am letzten Tag ging es zurück in die Heimat, wo die Gruppe gesund und ohne Pannen ankam. In zwei Neustadts hatten sie Stempel für ihre Neustadt-Pässe abgeholt - zwei Mitglieder machten die zehn voll. Das heißt, sie haben zehn Neustadts besucht und gelten nun als Neustadt-Botschafter. Im kommenden Jahr kommen weitere Stempel dazu, denn dann wollen „die Roten“ nach Neustadt an der Dosse radeln.

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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