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Momberger bauen eine "Arche"

Kirmes-Festzug Momberger bauen eine "Arche"

Der Festzug bleibt der Höhepunkt des Momberger Kirchweihfests. Erneut säumten Sonntagmittag hunderte Bürger die Straßen, als Wagen und Fußgruppen durch den Ort zogen.

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Das Kribbeln ist deutlich spürbar

Die Feuerwehr Momberg hatte sich gleich zwei aktuellen Skandalen gewidmet, den Abgaswerten und belasteten Eiern.

Quelle: Michael Rinde

Momberg. Manch Zuschauer hatte sich den Stehtisch vor die Tür geholt, samt eines Kaffees oder einer Flasche Bier. Am meisten Zuschauer hatten sich am Löschteich versammelt. Andere säumten vor allem die Straße zur Kirche, um deren Geburtstag es ja eigentlich ging. Rund 600 Teilnehmer gestalteten den Festzug mit knapp 20 Gruppen. Ausrichter der Kirmes ist der Sportverein Borussia Momberg, natürlich selbst mit Festwagen mit ganz besonderen „Panzerknackern“ dabei.

Die Feuerwehr befasste sich mit Diesel- und Eierskandal und rief zur Gelassenheit auf. Den teils verregneten Sommer nahm der Schützenverein zum Anlass, doch den Bau einer Arche zu initiieren. Die Tiere liefen als Fußgruppe hinterher. Musik gab es auch reichlich, unter anderem von der Musikkapelle Momberg.

"Diese Tradition dürfen wir nicht sterben lassen"

Allen voran ging natürlich, gleich vor dem Modell der Kirche Momberg, der traditionelle Ranzenmann. Und gleich hinter dem Kirchenmodell folgten die prominenten Teilnehmer, darunter auch Landrätin Kirsten Fründt, Bürgermeister Thomas Groll oder Ortsvorsteher Jörg Grasse, um nur einige zu nennen.

Einer war am Ende besonders zufrieden: der Zugverantwortliche Andreas Stepanek vom Sportverein. Alles sei sehr gut verlaufen, bilanzierte er im Gespräch mit der OP. Alle Teilnehmer hatten großen Wert auf ihre passenden Kostüme gelegt. Zu manchem Festwagen gehörte dröhnende Pop- oder Rockmusik.

Der Festzug ist eine Gemeinschaftsleistung von Vereinen und Institutionen aus dem Ort. Das soll auch so bleiben. „Diese Tradition dürfen wir nicht sterben lassen“, betont Stepanek.

von Michael Rinde

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