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Neustadt würdigt Erfolge und Einsatz

Sportlerehrung Neustadt würdigt Erfolge und Einsatz

Die Junker-Hansen-Stadt richtet ihre Sportlerehrung im historischen Rathaus aus. Eine Hexe, hinter der sich Zauberer Michael Stern verbarg, stimmt die Besucher der Neustädter Sportlerehrung am Freitagabend ein.

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Neustadt. Die Neustädter Sportlerehrung gehört zu den Traditionsveranstaltungen, wenn sie inzwischen auch deutlich kleiner ausfällt als in der Vergangenheit. Vor zahlreichen Gästen begrüßte Bürgermeister Thomas Groll ganz besonders die Sportler und Ehrenamtler im historischen Rathaus. „Sie sind die Hauptpersonen, da sie in ihren Disziplinen oder in Ihrer Funktion hervorragende Leistungen vollbracht haben“, sagte Groll.

Wie in den vergangenen Jahren waren alle Neustädter Vereine, Schulen und Einzelsportler im Vorfeld aufgerufen gewesen, Ehrungsvorschläge einzureichen. Stellvertretend für die organisierten Sportler der Stadt ehrte Bürgermeister Groll gemeinsam mit Monika Groll, der stellvertretenden Vereinsvorsitzenden, 17 Sportler sowie zehn Neustädter für ihr ehrenamtliches Engagement. Weitere Sportler, die an der Ehrung nicht teilnehmen konnten, bekommen Urkunden nachträglich. Auch in den Zeiten leerer Kassen will die Kommune die Leistungsträger, welche den Namen der Stadt bekannt gemacht haben und nach außen tragen, ehren. Und das soll zukünftig auch so beibehalten werden, versprach der Bürgermeister.

„Machen Sie weiter, lassen Sie in ihren Anstrengungen nicht nach, denn wenn es keine Erfolge gibt, gibt es auch keine Ehrungen mehr“, umriss Groll die Bedeutung der Sportlerehrung. Für die Außenstehenden sei die Ehrung außerdem Motivation, es den Geehrten gleichzutun, führte er weiter aus. Der Vorsitzende des Sportkreises Marburg, Dr. Franz Nitsch, freute sich außerordentlich darüber, dass Neustadt an der Sportlerehrung festhalten will. Darüber hinaus regte er in seinem Grußwort an, nicht nur die heimischen Spitzensportler sondern auch beispielsweise diejenigen, die zum 25. Mal das Sportabzeichen erwerben oder mit 75, 80 oder 85 Lebensjahren eine für sie sportliche Höchstleistung erbringen, in die jährliche Sportlerehrung mit einzubeziehen. Voll des Lobes war Dr. Nitsch auch über die Leistungen der Ehrenamtlichen, die oftmals unter Zurückstellung persönlicher Interessen über Jahre hinaus den Sportlern den Rücken frei hielten und die äußeren Rahmenbedingungen schafften.

„Damit es weitergeht, müssen wir auch unsere Jugendlichen für das Ehrenamt begeistern“, betonte Dr. Nitsch und bat die Stadt auch die Partner der Ehrenamtlichen, die auf vieles verzichten müssten, in die Ehrungen einzubeziehen.

von Alfons Wieber

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