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Neues Förderprogramm für alte Gebäude steht

Stadtverordnetenversammlung in Neustadt Neues Förderprogramm für alte Gebäude steht

Neustadts Stadtverordnete brachten am Montagabend ein Förderprogramm für sanierungsbedürftige Gebäude in den Ortskernen auf den Weg und diskutierten über die Abfallsatzung.

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Die Stadtverordnetenversammlung widmete sich vornehmlich den Leerständen und der Abfallsatzung.

Neustadt. Die Stadt Neustadt will die historischen Ortskerne in Zeiten des demografischen Wandels fördern und ihren Erhalt vorantreiben. Dazu beschlossen die Stadtverordneten einstimmig ein Förderprogramm, mit dem die Stadt ab dem 1. August die Sanierung, den Erwerb mit anschließender Sanierung und den Umbau oder Abriss (mit anschließendem Neubau) von Gebäuden in den Ortskernen unterstützt – Bedingung ist, dass der Nutznießer der Förderung das Haus anschließend mindestens zehn Jahre nutzt. Der Förderzeitraum umfasst vier Jahre, in denen die Stadt einen Grundbetrag von 5.000 Euro sowie für die ersten beiden Kinder 500 Euro, für die Kinder drei und vier jährlich 600 Euro zur Verfügung stellt. Die maximale Fördersumme beträgt 13.800 Euro pro Gebäude.„Es kann nicht sein, dass immer neue Baugebiete ausgewiesen werden. Dies hat zur Folge, dass irgendwann die Kirche ohne Dorf dasteht“, kommentierte Karl Stehl (CDU). Auch die SPD-Fraktion lobte das Förderprogramm. Insbesondere für Familien schaffe die Stadt einen Anreiz, sagte Thomas Horn und untermalte die Aussage Stehls, dass man wieder Leben in die Ortskerne holen müsse. Die Stadtverordneten diskutierten außerdem über eine Neufassung der Abfallsatzung. Es sei an der Zeit, die Richtlinien aus dem Jahr 1999 zu überarbeiten, sagte Bürgermeister Thomas Groll. Knackpunkt sei das Gebührensystem – eine für alle gerechte Lösung gebe es zwar nicht, aber die Neustädter müssten sich Gedanken darüber machen, welches das fairste sei.

von Florian Lerchbacher

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