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Neues Angebot und 14 neue Sänger

Konzert Neues Angebot und 14 neue Sänger

Der Gesangverein Kleinseelheim betrat mit dem Adventskonzert Neuland und erweckte mit vielen neuen Sängern in seinen Reihen musikalisch den Zauber der Adventszeit.

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Der Chor des Gesangvereins Kleinseelheim stellte sich mit seinem Chorleiter Peter Dippel erstmals in einem Adventskonzert vor.

Quelle: Karin Waldhüter

Kleinseelheim. Mit dem Adventskonzert und dem anschließenden kleinen Weihnachtsmarkt bescherten die Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins und Organistin Hiltrud Pitz in der nahezu vollbesetzten Kleinseelheimer Kirche den Besuchern zwei Tage vor dem ersten Advent eine gefühlvolle Einstimmung auf das Weihnachtsfest.

Abseits vom Alltagslärm freuten sich die Besucher über ein Konzert, eine witzige Lametta-Geschichte von Melia Büttner und Katja Braun und ein heiteres Gedicht, vorgetragen von Steffi Mai.

Chorleiter Peter Dippel und seine Sänger gestalteten ein vielseitiges Programm, in dem Solistin Inka Iske, gerade einmal 12 Jahre alt, mit dem „Ave Glöckchen“ einen besonderen Glanzpunkt setzte.

Mit festlichem Klang und dem „Adventsjodler“ waren die Sänger zu Beginn mit dem fröhlichen „Dip-di-ri-dip-di-ro“ in die Kirche eingezogen.

Seit September auf den Auftritt hingearbeitet

Seit September hatten die Mitglieder des Gesangvereins auf diesen Auftritt hingearbeitet. Schon in den Sommerferien hatte man mit Flyern um neue Sänger geworben. Daraufhin schlossen sich 14 Sänger in einem Projektchor dem Gesangverein an. „Keiner hat damit gerechnet, dass so viele kommen“, freute sich die Vorsitzende Bärbel Elmshäuser am Rande der Veranstaltung.

„Alle Lieder, die der Chor an diesem Abend vortrug, wie zum Beispiel das leise „Hör den Klang der Stille“, das bekannte Kirchenlied „Geh, ruf es auf dem Berge“, den schönen Spiritual „Mary had a baby“ und das fröhlich pfeifend eingeleitete „Santa Claus“ hatte der Chor zusammen mit den neuen Sängern für das Konzert eingeübt. Organistin Hiltrud stimmte „Nun kommt der Heiden Heiland“ und „Gottes Sohn ist gekommen“ von Johann Sebastian Bach an der Orgel an und bezog das Publikum musikalisch gleich mit einigen Liedern ein.

Spende und Erlös sind für St. Elisabeth-Hospiz bestimmt

Peter Dippel gelang es, alle Konzertbesucher mit dem dreistimmigen Kanon „Seht die gute Zeit ist nah“ musikalisch zu vereinen. Anrührend ging es zum Schluss des Konzertes zu, als alle Anwesenden gemeinsam „Tochter Zion“ sangen, und der Gesangverein sich mit dem gesungenen Weihnachtswunsch „Wir wünschen euch frohe Weihnacht“ vom Publikum verabschiedete.

Die Besucher bedankten sich für die schöne musikalische Stunde und honorierten die Aufführungen mit viel Applaus Bärbel Elmshäuser bat die Besucher, die keinen Eintritt bezahlen mussten, um eine Spende, die - ebenso wie der Erlös aus dem kleinen Weihnachtsmarkt - für das St. Elisabeth-Hospiz in Marburg bestimmt ist.

Anschließend luden Gesangverein, Feuerwehr, Angelverein und der RSV Kleinseelheim zu einem kleinen Weihnachtsmarkt mit Glühwein und Bratwurst an der Kirche ein. Am Stand des Fördervereins gab es Holzarbeiten der Grundschüler, den Kleinseelheimer Kalender 2016 und den Kirchhain-Kalender des Heimat- und Geschichtsvereins und einiges mehr zu kaufen.

von Karin Waldhüter

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