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Neuer Trafo hält Netz stabil

EAM Neuer Trafo hält Netz stabil

Ein neuer Transformator im Stadtallendorfer Umspannwerk trägt den Konsequenzen aus der Energiewende Rechnung.

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Marco Müller von der EAM steht vor dem neu aufgestellten Transformator, mit dem das Umspannwerk auf den technisch neuesten Stand gebracht wurde.

Quelle: Karin Waldhüter

Stadtallendorf. Allein der Transport des neuen Transformators in das Umspannwerk Allendorf Nord der EnergieNetz Mitte, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der EAM, war eine logistische Herausforderung. Das erläuterte Marco Müller, der Leiter des EAM-Regionalzentrums Süd beim Ortstermin.

Mit 60 Tonnen Gewicht verteilt auf 33 Meter Länge und drei Meter Breite musste dafür ein spezieller Schwerlasttransporter eingesetzt werden. Angesichts der steigenden Stromeinspeisungen etwa aus Windkraftanlagen wurde der neue Transformator mit einer höheren Übertragungsleistung (40 MVA) und einem anderen Übersetzungsverhältins nötig.

Trafoleistung wird deutlich vergrößert

In den neuen Transformator im Umspannwerk Allendorf Nord investiert die EAM-Gruppe rund 480000 Euro. „Wir unterstützen die Energiewende dadurch, dass wir ein modernes Leitungsnetz für die regional erzeugte Energie zur Verfügung stellen“, unterstreicht Marco Müller.

Durch den Einsatz modernster Regeltechnik und die Vergrößerung der Trafoleistung sei sowohl die Energielieferung als auch der Energiebezug jederzeit sichergestellt. Der neue Transformator übernimmt mit der Spannungsabsenkung eine zentrale Aufgabe im Umspannwerk.

Wichjtig für Umsetzung der Energiewende

Die Hochspannung (110000 Volt) des vorgelagerten Netzes wird im Umspannwerk auf die Mittelspannung (20000 Volt) transformiert. Vom Umspannwerk aus wird die Energie über das Verteilernetz der EnergieNetz Mitte in die Ortsnetzstationen verteilt.

Zudem wird auch der Überschuss regenerativer Energien aufgenommen. „Das ist ein wichtiger Aspekt bei der Umsetzung der Energiewende“, sagt Müller.

Das EAM-Geschäftsgebiet erstreckt sich über weite Teile Hessens sowie über Südniedersachsen und Teile von Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Rheinland-Pfalz. Die EAM ist ein zu 100 Prozent kommunales Unternehmen.

von Karin Waldhüter

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