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Neuer Träger, neue Aufteilung

Grundschulbetreuung Neuer Träger, neue Aufteilung

Die Betreuungsmodalitäten an der Kirchhainer Grundschule haben sich nach den Sommerferien geändert. Einen Zwischenbericht dazu hörten die Mitglieder des Sozial- und Umweltausschusses.

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An der Grundschule in der Kernstadt ist die Stadt Kirchhain nur noch zwischen 15 und 17 Uhr für die Betreuung der Schülerinnen und Schüler zuständig. Foto: Matthias Mayer

Kirchhain. Die Stadt hatte als Schutzschirm-Kommune aus finanziellen Gründen ihr Betreuungsengagement reduziert und gewährleistet das Betreuungsangebot jetzt nur noch zwischen 15 und 17 Uhr. Zwischen 11 und 15 Uhr zeichnet der Landkreis als Schulträger für die Betreuung verantwortlich.

Wie Bürgermeister Jochen Kirchner am Dienstagabend dem unter Vorsitz von Helga Sitt (Grüne) tagendem Ausschuss berichtete, hat die Stadt innerhalb ihrer Verwaltung den Träger für die Betreuung gewechselt. Schon aus Hort-Tagen sei diese bei der Kindertagsstätte Im Brand angesiedelt worden. Da die Erzieherinnen für die Zeit nach der Umstellung lieber wieder in der Kita arbeiten wollten, sei die Aufgabe an das Jugend-Kulturzentrum JUKUZ der Stadt übertragen worden.

Für das JUKUZ berichtete Stadtjugendpflegerin Silke Baumgardt von einem reibungslosen Übergang. Zwei städtische Erzieherinnen seien von Montag bis Freitag am Nachmittag immer da, eine dritte Erzieherin mit 5 1/2 Wochenstunden werde eingesetzt, um Spitzen abzufangen. Der Einsatz von Praktikanten ermögliche während der städtischen Betreuungszeit von 15 bis 17 Uhr eine Personalstärke von 3 bis vier Betreuerinnen, für maximal 28 angemeldete Kinder.

Dass die Kinder es im Laufe des Tages mit unterschiedlichen Erzieherinnen zu tun haben, habe sich in der Praxis nicht als Problem erwiesen, zumal es eine halbstündige Übergabe-Phase gebe. Die städtischen Erzieherinnen seien ab 14.45 Uhr im Dienst. Die Kreis-Erzieherinnen beendeten ihre Arbeit um 15.15 Uhr. Dementsprechend habe sie bislang von den Kindern und Eltern nur positive Rückmeldungen gehört.

Helga Sitt ergänzte, dass die vom Landkreis angebotene Hausaufgaben-Betreuung nicht abrupt um 15 Uhr ende. Wer bis zu dieser Zeit seine Hausaufgaben noch nicht erledigt habe, werde dabei auch unter städtischer Ägide unterstützt.

Überschwemmungsgebiet nicht im Wohngebiet

Eine gute Nachricht hatte Bauamtsleiter Volker Dornseif für den Ausschuss und besonders für die Bewohner des Baugebiets Wasengärten-Poppenscheid. Das Regierungspräsidium in Gießen hatte beabsichtigt, dieses Wohngebiet einem Überschwemmungsgebiet zuzurechnen. Das hätte insbesondere für die Hauseigentümer dramatische Folgen gehabt:

n Wertverlust der Häuser. n Kostspielige Ein- und Umbauten in den Häusern. n Versicherungsrechtliche Probleme. In einer Initiative zusammengeschlossene Anwohner hatten sich gegen die Pläne gewehrt, die laut Dornseif nun vom Tisch sind. Das Überschwemmungsgebiet liege nun außerhalb der Bebauungsgrenze.Ein überraschendes Ergebnis brachte eine Untersuchung der Kleinseelheimer Sondermülldeponie, die durch erhöhte Chlorid-Werte aufgefallen war. Die Chlorid-Werte seien - so Volker Dornseif vor dem Ausschuss - laut der Expertise eines Fachbüros auf Streusalz zurückzuführen.

von Matthias Mayer

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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