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Neuer Platz macht viel Freude

Neuerung Neuer Platz macht viel Freude

Das erweiterte und mit attraktiven Spielgeräten versehene Außengelände der evangelischen Kindertagesstätte in der Liebigstraße wurde jetzt offiziell eingeweiht.

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Bürgermeister Christian Somogyi (links) und Pfarrer Thomas Peters testeten ein Spielgerät. Foto: Klaus Böttcher

Stadtallendorf. In einem großen Kreis standen die geladenen Gäste auf dem kleinen Bolzplatz mit Kunstrasen, wo die Pfarrerin Stefanie Busch die Gäste begrüßte, zu denen auch der neue Dekan Hermann Köhler und Stadtallendorfs Bürgermeister Christian Somogyi zählten. Der Landschaftsarchitekt Wolfgang Glöde erläuterte zu der Entstehung, dass Eltern und Erzieherinnen schon vor über drei Jahren mit der Planung begonnen hätten. Die Fantasie der Kinder, Eltern und Erzieherinnen sollten berücksichtigt werden und der Hauptwunsch war: „Wir möchten einen Bolzplatz haben.“ Dieser Wunsch wurde erfüllt und wird von den Kindern seit drei Wochen begeistert genutzt. „Wir sind die einzige Kindertagesstätte mit Kunstrasenplatz“, freute sich der Pfarrer Thomas Peters.

Aus dem Außengelände ist ein um rund 300 Quadratmeter erweitertes lichtdurchflutetes Spielgelände geworden, wozu auch Bäume herausgenommen werden mussten. Neben dem Bolzplatz bildet eine große Rutsche und ein Trampolin mit einem großzügigen Sonnensegel die Schwerpunkte der Anlage. Andere vorhandene Spielgeräte wurden erweitert, ein Gerätehaus gebaut und eine große Sandfläche geschaffen. Zu den Verbundarbeiten zählten Kanalarbeiten und das Teeren des Weges. „Wir haben noch Ideen, aber der Grundstein ist gelegt“, sagte Glöde übereinstimmend mit der Leiterin der Kita Tanja Lenz.

Bürgermeister Somogyi hatte den Förderbescheid des Landes über 50000 Euro mitgebracht, der aus dem Bund-Länderprogramm Stadtumbau in Hessen stammt. Er lobte die großartige Anlage und veranstaltete sogleich mit Pfarrer Peters ein Toreschießen. Somogyi stellte heraus, dass die Anlage auch außerhalb der Kita-Öffnungszeiten genutzt werden könne. Peters konkretisierte, dass eine Anmeldung im Gemeindebüro erforderlich sei. Man denke beispielsweise an die Ausrichtung von Kindergeburtstagen.

Mit der Förderung des Landes ist die Hälfte der Gesamtkosten von 100 000 Euro abgedeckt. „Wir sind im Rahmen der geplanten Kosten geblieben“, freute sich der Pfarrer und dankte den vielen Spendern. Namentlich nannte er einige Großspender wie die Firmen Hoppe, Gies, Kumpe und die VR Bank Hessenland, durch die alleine 10 000 Euro zusammengekommen seien.

Pfarrer Thomas Peters äußerte die Idee, mit Bandenwerbung an den Zäunen des Bolzplatzes weitere Projekte auf dem Kindergartengelände zu finanzieren.

von Klaus Böttcher

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