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Neuer Bauhof nimmt Gestalt an

Stadtallendorf Neuer Bauhof nimmt Gestalt an

Mit rund 5,9 Millionen Euro veranschlagter Baukosten ist der Neubau des Stadtallendorfer Baubetriebshofes das zweitteuerste Projekt der Stadt. Anfang 2016 soll der Umzug stattfinden.

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Ein Blick von oben auf eines der neuen Hallengebäude, in dem sich ab nächstem Jahr Werkstätten, Lager wie auch Garagen befinden werden.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Es ist ein Bauprojekt, das fast unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit abläuft. Der künftige Baubetriebshof, der dann auch den Wertstoffhof wieder beherbergt, entsteht am Stadtrand. Inzwischen sind dort mehrere Gebäude in die Höhe gewachsen: Ein großer Werkstattkomplex, Hallen und Sozialgebäude wie auch ein Salzlager für den Winterdienst.

Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses waren selbst beeindruckt von dem, was sie einst mit ihren Beschlüssen auf den Weg gebracht hatten. Der Satz „so groß habe ich es mir nicht vorgestellt“ fiel beim abendlichen Baustellenrundgang des Öfteren.

Zwei Fragen im Mittelpunkt

Der Baubetriebshof wird in Zukunft den Bauhof des Eigenbetriebs Dienstleistungen und Immobilien wie auch den Betriebshof der Stadtallendorfer Stadtwerke gemeinsam beherbergen. Susanne Fritsch, die Projektleiterin des Neubaues, führte die Parlamentarier über die Baustelle. Dort stehen gerade Metall- und Fassadenarbeiten im Mittelpunkt der Arbeit.

Zwei Fragen standen beim Rundgang naturgemäß für die Stadtverordneten im Vordergrund: Wann enden die Bauarbeiten und wie ist es um die Entwicklung der Baukosten bestellt?

Susanne Fritsch rechnet damit, dass die städtischen Mitarbeiter Anfang des nächsten Jahres umziehen können. Das entspricht in etwa dem, was ursprünglich auch erwartet worden war. „Wir liegen einigermaßen im Zeitplan“, so die Aussage Fritschs.

Bei den Kosten war beim Ortstermin ebenfalls die Rede davon, dass sich derzeit alles innerhalb der bisher letzten Kostenkalkulation bewegt. Zwar habe es nach den Ausschreibungen Verteuerungen bei der Herstellung der Außenanlagen gegeben. „Doch bei anderen Gewerken liegen wir nach der Ausschreibung unter dem, was wir erwartet hatten“, betonte Fritsch. Die Außenanlagen sind bei einem Baubetriebshofgelände naturgemäß aufwendiger als bei anderen öffentlichen Gebäuden. Weite Teile der Wegflächen zum Beispiel werden gepflastert, nur das Vorfeld des Salzlagers wird asphaltiert.

Gesamtsumme von 5,9 Millionen Euro

Nach dem plötzlichen Kostenschock zu Beginn der Arbeiten (die OP berichtete) hatten Planungsbüro und Verwaltung Einsparungen vorgenommen. Zuletzt stand die Gesamtsumme von 5,9 Millionen Euro im Raum. Diejenigen, die sich besonders auf den Umzug freuen dürften, sind die Mitarbeiter des Bauhofs an der Niederrheinischen Straße. Ihre Sozialräume liegen seit Jahren unter dem Standard.

Die Situation dort hatte am Ende auch den Ausschlag für das derzeit zweitteuerste Bauprojekt, das die Stadt vorantreibt gegeben. Den Spitzenplatz belegt die Hallenbadsanierung.

„Was wir hier jetzt bauen, das ist auf die Zukunft ausgelegt“, betonte ein Stadtverordneter am Ende des Rundgangs über die Baustelle.

von Michael Rinde

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