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Neue Technik, hoher Einsatz

Fahrzeugübergabe Neue Technik, hoher Einsatz

Mit dem neuen Löschfahrzeug LF 10 KatS kommen neue Aufgaben auf die Feuerwehrleute in Wohra zu. Die Wehr zeigt sich hochmotiviert und gut vorbereitet.

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Bürgermeister Peter Hartmann (von links) den Fahrzeugschlüssel an Wehrführer Thorsten Schröder. Mit dabei sind Gemeindebrandinspektor Florian Möbus und Kreisbrandinspektor Lars Schäfer.

Quelle: Karin Waldhüter

Wohra. Das Löschfahrzeug im Wert von 262500 Euro übergab Bürgermeister Peter Hartmann im Beisein von Vertretern aus der Politik und benachbarter Feuerwehren an die Kameraden der Feuerwehr Wohra. Der Vorgänger, ein rund 20 Jahre altes Löschfahrzeug des Typs LF 8/6, steht jetzt in Langendorf und wird von der dortigen Wehr weitergenutzt.

Das neue Löschfahrzug, das auch für Zwecke des Katastrophenschutzes bereitsteht, führt im Vergleich zu seinem Vorgängermodell mit 1200 Liter Fassungsvermögen die doppelte Wassermenge mit sich, verfügt über eine Wärmebildkamera, einen Lichtmast mit Fernbedienung und ist mit einem hydraulischen Rettungssatz verstärkt für Autounfälle einsetzbar. Das kann gerade bei Unfällen auf der nahen B3 von lebensrettender Bedeutung sein.

Das neue Fahrzeug wurde vom Land Hessen mit 94400 Euro gefördert. Der Eigenanteil der Gemeinde Wohratal lag bei 169400 Euro. Jeder, der in Zukunft das Fahrzeug steuern will, muss dafür einen Lkw-Führerschein besitzen. Derzeit seien ausreichend Kameraden in der Lage, das Fahrzeug zu steuern, berichtet Gemeindebrandinspektor Florian Möbus. Nach und nach könne auch jeder aus der Einsatzabteilung, der den Wunsch äußere, über die Gemeinde den Lkw-Führerschein machen.

Lehrgänge werden gerne bsucht

Mit dem neuen Fahrzeug steigt die Anforderung an die Wohraer Feuerwehrleute bei der technischen Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall. Diese Aufgabe sei bisher hauptsächlich von Rauschenberg und den Nachbargemeinden abgedeckt worden und liege nun mit dem neuen Fahrzeug bei der Feuerwehr Wohra, so Wehrführer Thorsten Schröder.

Die Motivationsbereitschaft Lehrgänge zu besuchen sei sehr hoch, unterstrich Schröder. In einem offiziellen Akt überreichte ihm Bürgermeister Peter Hartmann den Fahrzeugschlüssel. „Es gibt keinen Schnickschnack an dem Fahrzeug, da ist das drauf, was man zum Einsatz braucht“, betonte Hartmann.

Bereits im Oktober war das Fahrzeug in Begleitung von Peter Hartmann abgeholt worden. „Es war mir eine Ehre, mitfahren zu dürfen“, erklärte Hartmann und verwies in seiner Ansprache auf die Kosten des neuen Fahrzeugs und die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Langendorf. Am 25. März wird dort ab 16 Uhr Einweihung gefeiert.

„Es war eine weise Entscheidung, ein Katastrophenfahrzeug zu kaufen. Sie hätten kein günstigeres Fahrzeug kaufen können“, erklärte Kreisbrandinspektor Lars Schäfer mit einem Hinweis auf die hohe Landesförderung.

„Die Wärmebildkamera und der Rettungssatz sind Dinge, die uns in Zukunft oft weiterhelfen werden“, sagte Gemeindebrandinspektor Florian Möbus.

Mit dem Wissen um die finanzielle Gemeindesituation habe man sich auf das Wichtigste konzentriert. Wohras Wehrführer Schröder betonte die hohe Bereitschaft und Motivation der Einsatzabteilung, sich gerade bei der technischen Unfallhilfe weiter fortzubilden.

von Karin Waldhüter

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