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Die Stadt Amöneburg und die Gemeinden Tragwein (Österreich), Tuoro sul Trasimeno (Italien) und Chateau-Garnier (Frankreich) wollen ihre Ringpartnerschaft für junge Menschen interessanter machen.

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Stolz präsentiert Michael Richter-Plettenberg die Homepage www.ringpartner.eu.Foto: Lerchbacher

Amöneburg. Es sei immer wieder festzustellen, dass sich stets die gleichen Personen um die Ringpartnerschaft kümmern, sagt Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg. Um andere Bürger zu begeistern, gehen die vier Gemeinden nun neue Wege: Sie pflegen ihre Vernetzung über die gemeinsame Homepage www.ringpartner.eu.

Richter-Plettenberg hofft, besonders junge Menschen anzusprechen: Die Seite sei eine Plattform, um neue Beziehungen zu knüpfen und die Zeit zwischen den Treffen „zu versüßen“. Sie solle die Menschen auch auf privater Ebene zusammenbringen, zum Beispiel könnten Mitfahrgelegenheiten organisiert, touristische Angebote weiterverbreitet, regionale Produkte weiterverbreitet und Ausbilungs- und Praktikumsangebote europaweit veröffentlicht werden. „Es ist einfach auch etwas anderes, wenn man als Amöneburger nach Tuoro kommt als wenn man als Deutscher nach Italien fährt“, wirbt er für die Pflege des persönlichen Kontaktes und der Freundschaft.

Die Stadt Amöneburg hat als „Dreh- und Angelpunkt der Ringpartnerschaft, wie Richter-Plettenberg sagt, die Aufgabe übernommen, das Netzwerk zu schaffen. Für die „Anschubfinanzierung“ verwendete sie einen Teil eines Zuschusses, die sie vor einem halben Jahr für das Treffen in Erfurtshausen im Sommer 2011 ausgezahlt bekam: „Es ist uns leider nicht gelungen, einen Zuschuss der EU-Kommission zu erhalten“, erklärt der Bürgermeister.

Die Gestaltung der Homepage übernahmen Profis. So soll sie in verschiedene Sprachen übersetzbar sein - im Praxistest funktionierte dies gestern nicht. Ein wichtiger Punkt der Seite ist der „Marktplatz der Ideen“, der die „Funktionalitäten von Google plus nutzt, das es erlaubt, gemeinsam Dokumente zu bearbeiten und professionell Netzwerkarbeit zu leisten“, so Richter-Plettenberg. Ein „Content-Management-System“ ermögliche es allen Partnergemeinden, Artikel von anderen Seiten auf www.ringpartner.eu zu übertragen. Noch dazu sei eine Anbindung an Facebook möglich. „Das darf natürlich nicht fehlen“, sagt der Bürgermeister und hofft, dass Menschen aus den Gemeinden die Seite nun mit Leben füllen.

von Florian Lerchbacher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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