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Narren erobern die Kirche

Gottesdienst Narren erobern die Kirche

Ein "Helau" ist in Kirchen eher selten zu hören. Einmal im Jahr aber lädt das Festkomitee Carneval in den katholischen Kirchengemeinden (FCKK) zum karnevalistisch geprägten Familiengottesdienst in die Kirche St. Michael ein.

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Cornelia Prill lobte die Freiwilligen, die für das Gelingen des karnevalistisch geprägten Gottesdienstes gesorgt hatten.Foto: Schaub

Stadtallendorf. Optisch prägten die Narren das Bild in der Kirche. Und auch akustisch gab Bernd Weitzel an der Orgel die Richtung vor: Zu närrischen Klängen zog Pfarrer Karl Josef Aschenbach gemeinsam mit dem FCKK in die gut besuchte Kirche ein.

Kurz darauf sprach er ein heikles Thema an: das fehlende Prinzenpaar. Mit einem Augenzwinkern lieferte Aschenbach auch gleich die Lösung. Denn er wisse, wo sich ein Prinzenpaar finden würde: im Kindergarten. Unter so vielen Prinzessinnen, die es dort gebe, könne es doch nicht so schwer sein, eine geeignete Kandidatin zu finden. Und unter all den als Piraten verkleideten Jungs wäre sicherlich auch ein geeigneter Prinz dabei.

Danach ergriff Bernd Weitzel vom FCKK das Wort und hielt eine besondere Ansprache an die Gemeinde. Im Stil einer Büttenrede widmete er sich menschlichen Werten und dem neuen Papst. Und auch ein Lob an Pfarrer Aschenbach für die Mitgestaltung des Gottesdienstes fehlte nicht.

Nach den Fürbitten überreichte Cornelia Prill, die Vorsitzende des FCKK, unter anderem dem Pfarrer einen Orden und hob das große Engagement der anderen Freiwilligen hervor, die für das Gelingen des karnevalistisch geprägten Gottesdienstes gesorgt hatten.

Die musikalische Gestaltung hatten die Gruppe Regenbogen unter der Leitung von Ferdinand Bosold und Bernd Weitzel an der Orgel übernommen. Lieder wie „Unser Leben sei ein Fest“ oder „Die Hände zum Himmel“ sorgten in der Gemeinde für beste Laune. Ein gelungener Abschluss war der Auftritt der „Minikids“ des FCKK unter der Leitung von Nadja Schratz und Manuela Cimiotti, die einen Tanz zu einem Medley von ABBA aufführten und großen Applaus ernteten.

von Nina Schaub

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