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Narren beklagen das Wandern der Taler

Kolping-Fasenacht Narren beklagen das Wandern der Taler

Mit viel Musik wurde am Faschingssamstag bei der Kolping-Fasenacht gefeiert. Doch verschiedene Themen aus der Stadtallendorfer Lokalpolitik kamen natürlich auch nicht zu kurz.

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Die Kolping-Garde wurde vom Saal für ihr mitreißendes Programm vom Publikum im Saal besonders gefeiert. Fotos: Mareike Bader

Quelle: Mareike Bader

Stadtallendorf. „Taler, Taler du musst wandern - von Stadtallendorf zu den anderen“ besangen die „Nomm se Bääre“ Heinz-Jürgen Schmitt und Jürgen Berkei den kommunalen Finanz-Ausgleich.

Dem großen Thema Hallenbad widmete sich Thomas Seinsoth als „Auszubildender“, der während der Mittagspause die Zeit allein im Rathaus nutzte, um seinen Traum vom Spaßbad Wirklichkeit werden zu lassen. „Sport darf da eh keiner machen“, befand Seinsoth und lachte: „Wenn die wüssten, dass ich hinter den Verzögerungen stecke.“

Gute Stimmung im Großen Saal der Stadthalle: mit einem bunten Programm unterhielten die Stadtallendorfer Narren am Samstagabend ihr Publikum.

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Unterstützt wurde Thomas Seinsoth von Stadtallendorfs Erstem Stadtrat Ottmar Bonacker, der einen Gastauftritt hatte. Sehr viel Humor bewies auch Ilona Schaub, die dem „Vertreter“ Konny Will aus Speckswinkel als Assistentin zur Seite stand, und aus seinem „Koffer voller Überraschungen“ einen Büstenhalter nach dem anderen präsentierte.

Doch die Stimmung im großen Saal der Stadthalle kam nur langsam in Schwung. Erst mit dem furiosen Auftritt des Tanzmariechens Victoria Görge schienen die Narren endlich richtig aufgetaut zu sein. Dafür feierten sie das Tanzmariechen umso lautstärker und unterstützten sie kräftig bei ihrer akrobatischen Darbietung. Spätestens bei der Kolping-Garde gab es im Saal kein Halten mehr. „Ihr habt mit eurem Auftritt unser Herz getroffen“, bedankte sich Sitzungspräsidentin Birgit Schmitt für die mitreißende Show.

Ihren ersten Auftritt feierten die Flash-Boys in diesem Jahr. Vier Freunde hatten die Idee, gemeinsam auf der Bühne auftreten zu wollen, aber ohne Mädchen - denn das sei in diesem Alter einfach doof, erklärte Schmitt. Für ihren Mut wurden die insgesamt fünf Jungs Niklas Schicha, Lukas Huhn, Sebastian Huhn, Ben Müller, und Justus Ohm vom Publikum bejubelt.

Bei der Zugabe von Susanne Görge bei ihrer Andrea-Berg-Playback-Nummer waren sie noch einmal zu sehen. Auch Helmut Weitzel hatte bei seinem Andreas-Gabalier-Auftitt Unterstützung von einigen Kindern, die mit süßen Dirndln die richtige Atmosphäre schufen.

Aber die Mädels standen an dem Abend natürlich in nichts nach. Von der Funken-Garde, über die Feuerhexen, den Peteenis, den Gleer Tanzmädels bis zu den gefeierten Ahndorfer Marerjen wurden mit flotten Tänzen und Musik für Stimmung gesorgt.

Dabei traten die Funken-Garde und die Peteenis sogar zwei Mal auf und verströmten bei ihrer gemeinsamen Zirkus-Nummer als Clowns verkleidet enorm viel Spaß am Tanz.

von Mareika Bader

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