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Name schafft Identifikation

Schule Am Hatzbachtal Name schafft Identifikation

Es gab zwei Anlässe für den Termin im Hatzbacher Schulgebäude. Die Grundschule mit ihren beiden Standorten hat jetzt ganz offiziell einen Namen; außerdem gab es eine besondere Spende.

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Die Teilnehmer der kleinen Feierstunde scharten sich um eine der Sitzgruppen. Schulleiterin Margarita Zimmermann präsentierte die Namensurkunde. Foto: Michael Rinde

Quelle: Rinde

Stadtallendorf. Ab sofort heißt die Schule mit ihren Standorten in Hatzbach und Erksdorf „Am Hatzbachtal“. Der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow überreichte Mittwochnachmittag die entscheidende Urkunde an Schulleiterin Margarita Zimmermann.

Der Anstoß für den Namen war aus der Schulgemeinde gekommen, der Kreistag hatte den Vorschlag gebilligt. Margarita Zimmermann erläuterte, was die Schule mit ihrem neuen Namen verbinden will. Er sei vor allem ein Identifikationselement für die „Dorfschule für drei Stadtteile“.

Etwa 50 Schüler aus Erksdorf, Hatzbach und Wolferode werden aktuell unterrichtet, sie alle wohnen mehr oder weniger nahe im oder am Hatzbachtal. Die drei Ortsvorsteher dieser Stadtteile zeigten mit ihrer Anwesenheit bei der Urkundenübergabe auch ihre Verbundenheit mit der Grundschule „Am Hatzbachtal“.

Schule brauche veränderte Strukturen und Konzepte, um ihren Aufgaben gerecht werden zu können, erläuterte Zimmermann.

Das griff auch Thilo Traub vom Staatlichen Schulamt in Marburg auf. Er lenkte den Blick auf die Überlegungen, aus der Grundschule „Am Hatzbachtal“ eine Schule mit Ganztagsbetreuung zu machen. Diese Überlegung hatte bereits bei den Beratungen über die Zukunft der Schulstandorte im Raum gestanden.

Marian Zachow formulierte die Hoffnung, dass durch die Namensgebung auch ein Beitrag dazu geleistet werden könnte, dass die Stadtteile „noch mehr zusammenwachsen“.

Am Ende des Termins stand eine besondere Spendenübergabe: Ortsvorsteher Frank Drescher schenkte der Schule die beiden neugeschaffenen Holz-Sitzgruppen.

Das Eichenholz war bei einem Dorferneuerungsprojekt übriggeblieben. Schreiner Karl Schmidt baute daraus die Tische und Bänke in zweitägiger Arbeit. Die Idee war bei der Schulhofverschönerung im vergangenen Jahr entstanden, als sich zeigte, in welchem schlechten Zustand die alten Sitzgelegenheiten für die Kleinen gewesen waren.

von Michael Rinde

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