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Sanierung Nächste Vollsperrung ab 4. August

Die Stadt Kirchhain ist mit den Vorarbeiten für die nächste Phase des Bauprojekts "Untergasse/Amöneburger Tor" beschäftigt. Aufgrund von Wünschen aus der Bevölkerung gibt es drei Querungshilfen.

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An dieser Stelle plant die Stadt eine Querungshilfe für Fußgänger.
Foto: Klaus Böttcher

Kirchhain. Die Stadt hatte die Kirchhainer Bürger bei der Planung des Großprojekts rund um den Ausbau der Straßen Untergasse und Amöneburger Tor beteiligt. Wie Bürgermeister Jochen Kirchner erläutert, sind einige Vorschläge in die Planung eingeflossen. Das gilt beispielsweise für den Wunsch nach verschiedenen Querungshilfen in beiden Straßen. Bei Querungshilfen entstehen in der Mitte der Fahrbahn Inseln, die Fußgängern dabei helfen, die Fahrbahn leichter zu überqueren. Bei diesen Querungshilfen haben die Fußgänger allerdings kein Vorrecht wie auf Zebrastreifen.

Eine Querungshilfe wird am Ortseingang beim Parkplatz in der Straße „Amöneburger Tor“ entstehen. Eventuell wird bei dieser Querungshilfe der „Eingangs-Torcharakter“ durch Kunstwerke unterstrichen (die OP berichtete). Eine zweite Querungshilfe in der gleichen Straße wurde auf Höhe der Einmündung „An der Stadtmauer“ und „An der Lohmühle“ gewünscht. Dem Wunsch nach einem Zebrastreifen an der Stelle kann die Stadt nicht entsprechen, die rechtlichen Voraussetzungen werden nicht erfüllt.

Gleichwohl wird die Straße von etlichen Fußgängern zum Annapark sowie von Schulkindern an der Stelle überquert, so dass zumindest eine Querungshilfe angebracht ist. Sie wird allerdings einige Meter in Richtung Ortsausgang entstehen, da die Gesamtfahrbahnbreite bei den Straßeneinmündungen nicht ausreicht.

Eine dritte Querungshilfe plant die Stadt in der Untergasse auf Wunsch der Anlieger in Höhe der Einmündung der Straße Am Weinberg. Der jetzige ampelgeregelte Überweg in der Straße Amöneburger Tor wird im Zuge der Bauarbeiten entfallen.

Die Stadt erhält rechtzeitig vor Beginn des nächsten Abschnitts die beantragten Fördergelder, wie Bauamtsleiter Volker Dornseif erläutert. Der Förderantrag habe sich auf 1,9 Millionen Euro belaufen. Nach Abzug der Erschließungsbeiträge von 700000 Euro bleiben 800000 Euro Kosten, auf die es Fördergelder gibt. 70 Prozent Förderung seien nach dem Gesetz möglich, erklärte Dornseif, was bedeute, dass der Förderbetrag 550 000 Euro betrage. Als Eigenanteil der Stadt bleibe am Ende aller Berechnungen noch ein Betrag von etwa 673 000 Euro.

Die gute Nachricht nach aktuellem Stand: Bauamtsleiter Volker Dornseif erklärte, dass die Stadt bei dem Projekt den Kostenrahmen einhalten wird. Bis jetzt ist auch zeitlich alles nach Plan verlaufen. Bei der Sperrung der Untergasse blieb es bei den veranschlagten fünf Wochen.

Der nächste Bauabschnitt beginnt am 4. August und wird bis Mitte November dauern. In der Zeit wird Hessen Mobil den Kreisel ausbauen und die Stadt den Abschnitt „Amöneburger Tor“ von der Kläranlage bis zur Gänseburg. In der Zeit gilt die Vollsperrung vom Kreisel bis zur Gänseburg. Die Auffahrt am Kreisverkehr in Richtung Marburg auf die Bundesstraße bleibt möglich. Der Schwerlastverkehr wird großflächig umgeleitet.

Bürgermeister Jochen Kirchner zeigte sich mit dem bisherigen Verlauf zufrieden, wenngleich es von Anliegern der Straße „An der Stadtmauer“ einige Klagen wegen der Belastung durch die Umleitung gegeben hat. Kirchner warb vorsorglich bereits um Verständnis. Auch bei noch so guter Planung könne es bei dem Projekt an der ein oder anderen Stelle Probleme geben.

von Klaus Böttcher

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