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Nachwuchsmangel bleibt akut

Feuerwehren Nachwuchsmangel bleibt akut

24 Einsätze leisteten Wohratals Feuerwehren im vergangenen Jahr, bilanzierte Gemeindebrandinspektor Florian Möbus bei der Hauptversammlung der Einsatzabteilungen.

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Bürgermeister Peter Hartmann (von links), die Geehrten Martin Denzel, Volker Mess, Mario Schleiter und Gemeindebrandinspektor Florian Möbus und Kreisbrandinspektor Lars Schäfer bei der Hauptversammlung.Foto: Heinz-Dieter Henkel

Wohratal. Zu Beginn der Versammlung wies Wohratals Bürgermeister Peter Hartmann die 50 Anwesenden darauf hin, dass die Kommune im abgelaufenen Jahr alleine 52000 Euro für die Unterhaltung der 4 Ortsteilfeuerwehren ausgegeben hat. Außerdem hat Wohratal investiert: 172000 Euro, vornehmlich in die Ersatzbeschaffung eines Einsatzleitwagens, sind laut Hartmann ausgegeben worden. In naher Zukunft werde ein weiteres Fahrzeug für etwa 200000 Euro angeschafft, das Feuerwehrgerätehaus in Halsdorf umgebaut sowie die Räumlichkeiten in Langendorf renoviert, blickte Hartmann auf weitere notwendige Investitionen.

Gemeindebrandinspektor Florian Möbus hatte für das Jahr 2013 insgesamt 24 Einsätze zu vermelden. Diese Gesamtzahl setzt sich aus 9 kleineren Brandeinsätzen und 15 technischen Hilfeleistungen zusammen. In acht Lehrgängen und Seminaren hätten sich die Mitglieder der Einsatzabteilungen weitergebildet. An der Endanwenderschulung für Digitalfunk, ein Thema, welches die Wehren wohl noch über Jahre hinweg beschäftigen wird, hätten 26 Wohrataler Brandschützer teilgenommen.

Die stellvertretende Gemeindejugendfeuerwehrwartin Eva Hilberg berichtete über die Situation beim Feuerwehr-Nachwuchs. Insgesamt 36 Jugendliche, darunter 4 Mädchen, zählte man zum Jahresende in den Jugend-Feuerwehren der Gemeinde. Auf der einen Seite erzielte der Nachwuchs aus Langendorf mit seinem zweiten Platz beim Kreisentscheid und Platz 7 beim Landesentscheid ganz herausragende Ergebnisse, andererseits bereite der Nachwuchs in den Ortsteilen Wohra und Hertingshausen große Sorgen.

Ein positives Jahresergebnis vermeldete der stellvertretende Kassenwart Walter Boucsein, was zur Entlastung des gesamten Vorstands führte. Kreisbrandinspektor Lars Schäfer rief dazu auf, im Werben um den Nachwuchs nicht nachzulassen, und warb für eine Teilnahme am Aktionstag der Hessischen Jugendfeuerwehr am 17. Mai.

von Heinz-Dieter Henkel

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