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Nachwuchs-Crack setzt den Favoriten unter Druck

Cobi-Golf Nachwuchs-Crack setzt den Favoriten unter Druck

In Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften im Cobigolf starteten 61 Teilnehmer aus ganz Deutschland beim 42. Wohrapokal. Vom ausrichtenden Rauschenberger Cobi-Golf-Club nahmen elf Spieler teil.

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Hanna Schmidt (links)
steigerte ihre
Bestleistung, Gottholde Wenige teilte sich mit einer Clubkameradin den Sieg bei den Seniorinnen I.
Foto: Karin Waldhüter

Rauschenberg. Bei wunderbarem Wetter gab es am Wochenende tolle Wettkämpfe in entspannter, fast familiärer Atmosphäre. Die Teilnehmer, die aus ganz Deutschland angereist waren, nutzten den Wohrapokal, um sich auf der Anlage der „Schönen Aussicht“ auf die heute beginnenden Deutschen Meisterschaften vorzubereiten. Viele von ihnen bleiben gleich vor Ort, um noch einige Tage auf der Anlage zu trainieren.

Eine „Handvoll“ Vereinsmitglieder hatte die 18 Bahnen zählende Anlage in hervorragenden Zustand gebracht. Insgesamt 34 aktive und passive Mitglieder zählt der Rauschenberger Verein. 16 Mitglieder sind selber aktiv, 11 gingen beim Wohra­pokal an den Start.

Dabei ging es bei dem Turnier nicht nur spannend, sondern auch leise und äußerst konzentriert zu. „Besonders erfreulich sind die vielen Spieler, die unser Turnier jedes Jahr wieder spielen und auch die neuen Gesichter, die von dieser Bahn und diesem Turnier so angetan sind, dass sie im nächsten Jahr wiederkommen“, freute sich der Vereinsvorsitzende Tobias Brandt.

Aus Rauschenberger Sicht besonders erfreulich war der Doppelsieg bei den Seniorinnen I durch Gottholde Wenige und Judith Brandt. Bei den Senioren II schlug der „Altmeister“ und mehrfache Deutsche Meister Klaus Mildenberger (CGC Grötzingen) wieder zu und verwies seine Konkurrenten in vier Runden mit 103 Schlägen in die Schranken. Bei den Seniorinnen II gab es einen Favoritensieg durch Sigrid Eilert vom BGV Bergisch Land. Bei den Männern schlug Marco Eigenbrod von der SG Arheiligen zu und gewann mit außergewöhnlich guten 95 Schlägen.

Bei den Jugendlichen machte es Björn Klingelhöfer vom CGC Rauschenberg mit einem Ergebnis im Bereich der persönlichen Bestleistung (114) Jan van Eickelen vom BGV Bergisch Land lange Zeit schwer, musste sich aber letztlich geschlagen geben - der Favorit spielte dabei eine überragende Einzelrunde von 23 Schlägen.

Die Schülerin Hanna Schmidt (CGC Rauschenberg), die erst seit einem Jahr aktiv ist, steigerte ihre persönliche Rundenbestleistung auf 36 Schläge. Bei den Vierer-Mannschaften gab es einen dramatischen Kampf zwischen dem 1. Essener CGC Blau-Gold und dem BGV Bergisch Land, den dieser letztlich mit zwei Schlägen Vorsprung (422 zu 424) gewann.

Dass man auch mit über 80 Jahren erfolgreich Cobigolf spielen kann, bewies Fritz Voss vom KSV Baltrum. „Das wichtigste ist die absolute Konzentrationsfähigkeit. Alle Spieler sind in der Lage, die Bahnen mit einem Schlag zu absolvieren“, so Brandt. Daneben seien auch Technik, die richtige Reaktion auf äußere Umstände und die Auswahl des richtigen Balls wichtig - und die ist nicht einfach, denn die meisten Spieler besitzen um die 200 Bälle. Entscheidend sei die Sprunghöhe, die ein Ball aus einem Meter Fallhöhe erreicht.

Die Deutsche Meisterschaft startet heute um 16 Uhr mit der offiziellen Eröffnung. Nach den beiden Spieltagen morgen und am Freitag spielen am Samstag die besten drei Teilnehmer aus allen Kategorien das Finale aus.

von Karin Waldhüter

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