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Nach dem Krieg ging‘s steil bergauf

Feier des SV Mardorf Nach dem Krieg ging‘s steil bergauf

Mit einem Festkommers feierte am Samstagabend der SV Mardorf sein 90-jähriges Bestehen mit 150 Besuchern im Bürgerhaus.

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Karl-Heinrich Auffarth, Ehrenamtsbeauftragter des DFB, überreichte Bernhard Dörr die DFB-Uhr.

Quelle: Alfons Wieber

Mardorf. Vereinsvorsitzende Gabriele Diehl freute sich über Zahlreiche Ehrengäste ganz besonders über den Besuch einer Abordnung des Sportvereins aus der österreichischen Gemeinde Wulkaprodersdorf, mit dem der SV Mardorf bereits seit 40 Jahren eine feste Freundschaft pflegt.

Alexander Krähling skizzierte die Geschichte des Vereins, der in den Jahren nach Ende des 1. Weltkrieg den Fußball in Mardorf etablierte.

Friedrich van Moll, der in britischer Kriegsgefangenschaft den Fußballsport kennengelernt hatte, hob mit einigen anderen Interessierten den Verein aus der Taufe.

Van Moll war auch gleich der erste Vorsitzende. Die Anreise zu den ersten Auswärtsspielen war in dieser Zeit recht mühsam. Entfernungen von bis zu 30 Kilometern mussten vor den Spielen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.

Froh waren Spieler und Funktionäre, wenn ein ortsansässiger Landwirt dafür ein Pferdefuhrwerk zur Verfügung stellte.1929 trat Mardorf der Deutschen-Kraft-Jugend bei, einer Organisation aller katholischen Vereine.

Während des 2. Weltkriegs kam das Vereinsleben fast völlig zum Erliegen. Ab 1946 ging die Entwicklung des Vereins rasant voran. 1951 feierte der Verein sein 30-jähriges Bestehen mit der offiziellen Einweihung des Sportplatzes auf der Hardt, der 1967 um eine Umkleidekabine mit Duschräumen erweitert wurde.

von Alfons Wieber

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