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Nach dem Fest ist vor dem Fest

Stadtallendorf Nach dem Fest ist vor dem Fest

Das Wetter hatte dem Arbeitskreis Ende Juni einen Strich durch die Rechnung gemacht. Davon lassen sich die Organisatoren des Europafestes aber nicht entmutigen.

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Beim Auftritt der „Trenkwalder“ war die Stimmung beim Europafest 2014 bestens, trotz Regenschauer.

Quelle: Archiv

Stadtallendorf. Eines ist schon jetzt klar: Es wird eine Neuauflage des beliebten Europafestes geben. Auch der Termin ist bereits festgelegt. Es soll am 3. und 4. Juni 2016 stattfinden. „Wir wollen mit diesem etwas früheren Termin auch ,Peter und Paul‘ aus dem Weg gehen“, begründet Arbeitskreis-Sprecher Stephan Runge die Terminwahl. Traditionell sei die Wahrscheinlichkeit, dass das Wetter schlecht werde, an „Peter und Paul“ eben höher.

Außerdem - und das war wohl der Hauptgrund - wollten die Organisatoren das Fest gerne nach entsprechender Absprache wieder in die „Kunst- und Kulturtage“ integrieren, was durch die jetzige Terminwahl auch gewährleistet wird.

3.000 Besucher bei "Trenkwaldern"

Nach dem „Wetterfrust“ beim Fest Ende Juni hatte mancher befürchtet, dass den Arbeitskreis der Mut verlassen und das Europafest vielleicht „sterben“ könnte. Doch das hat für Stephan Runge und seine Mitstreiter vom Arbeitskreis nie zur Diskussion gestanden. Pünktlich zu Beginn des „Trenkwalder“-Konzertes hatte der Regen eingesetzt, trotzdem kamen an jenem Abend immer noch rund 3.000 Zuhörer. „Die Trenkwalder haben wir in Stadtallendorf mit Sicherheit nicht zum letzten Male erlebt“, prophezeit Stephan Runge. Dass sie allerdings gleich beim nächsten Fest wieder dabei sind, schließt er aus. Schon jetzt gebe es zahlreiche Anfragen attraktiver Bands für das Fest. Doch bisher gibt es noch keine Vorentscheidungen.Dafür ist es denn doch noch etwas zu früh - auch wenn manche Planungen beim Musikprogramm einen langen Vorlauf brauchen. Schon deshalb war eine frühzeitige Festlegung auf den nächsten Festtermin wichtig.

Am zweiten Tag, beim eigentlichen Fest, hatte das schlechte Wetter gegen Mittag eingesetzt und so die Zuschauerbilanz getrübt. Doch trotzdem habe es keine Klagen von den Gastronomen oder Vereinen an diesem Tag gegeben. „Natürlich bin ich mir sicher, dass wir die dreifache Zuschauerzahl geschafft hätten, wenn das Wetter mitgespielt hätte“, sagt Runge.

Zwei Attraktionen stachen heraus

Zwei Attraktionen hatten besonders großen Zulauf: die Präsentationen der Feuerwehren wie auch der Basketball-Parcours der „kinder+sport-Academy“, den der Süßwarenhersteller Ferrero kurzfristig ermöglicht hatte. Ähnliches wünscht sich der Arbeitskreis auch für das nächste Fest in zwei Jahren. Von den Feuerwehren hat Runge schon erste positive Signale bekommen. Solche positiven Signale gab es auch unmittelbar nach dem Fest von mehreren Sponsoren und von der Stadt Stadtallendorf. Auch hat die ehrenamtlichen Organisatoren motiviert, in jedem Falle weiterzumachen. Die Stadt Stadtallendorf steuert immer einen festen Zuschuss zum Europafest bei. Ein Ausstieg war für Bürgermeister und Kämmerer Christian Somogyi nie ein Thema. „Ich war überrascht über die angesichts des Wetters immer noch ordentliche Resonanz“, sagt Somogyi. Er betont, dass das Europafest finanziell schließlich längst nicht mehr nur von der Stadt getragen wird. Es bekomme breite Unterstützung von Sponsoren und werde vom ehrenamtlichen Einsatz des Arbeitskreises und der Vereine entscheidend geprägt. Seit inzwischen 24 Jahren besteht der Arbeitskreis Europafest, im nächsten Jahr feiert das ehrenamtliche Gremium sein erstes Jubiläum.

Seine Überschüsse will der Arbeitskreis wie bisher auch für einen guten Zweck spenden. Das soll in den nächsten Wochen geschehen.

von Michael Rinde

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