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Nach Gottesdienst herrscht Hochbetrieb

Kartoffelfest Nach Gottesdienst herrscht Hochbetrieb

Das Kartoffelfest der Volkstanz- und Trachtengruppe Halsdorf ist seit Jahren fester Bestandteil im Veranstaltungskalender des Wohrataler Ortsteils und erfreut sich großer Beliebtheit.

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Vereinsvorsitzende Heike Möller (im Vordergrund) geht mit
gutem Beispiel voran und backt Kartoffelpuffer.Foto: Henkel

Halsdorf. „Fragen Sie mich nicht, zum wievielten Male wir das Kartoffelfest schon machen“, winkt die Vereinsvorsitzende Heike Möller ab. In der Vergangenheit hätten die Halsdorfer schließlich auch schon mal ein Jahr ausgelassen.

„Wir müssen uns bei Pfarrer Weidenhagen bedanken, dass zu unserem Fest der Gottesdienst immer später beginnt“, betont die rührige Präsidentin, die stets selbst mit viel Engagement anpackt. So ist dann zur Mittagszeit, wenn die Kirche beendet ist, Hochbetrieb an den Ständen, an denen es Leckereien rund um die Kartoffel gibt.

Das Angebot reicht von Kartoffelpuffern süß oder kräftig über traditionelle Kartoffelklöße, -aufläufe und -salat bis zur Kartoffelsuppe und den Wedges. Für die Zubereitung der Puffer haben sich die Trachtentänzer extra mit Gas beheizbare Herdplatten anfertigen lassen, um den Ansturm zu bewältigen.

Erst später am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen. Der gemischte Chor fordert die Gäste zum Mitsingen der Volkslieder auf, zudem haben die Trachtenmädchen ihren großen Auftritt. Ganz am Rande findet ein kleiner Flohmarkt von Kindern statt - wobei die Geschäfte nur schleppend laufen.

Der Erlös des Festes fließt in die Trachten für den Nachwuchs. „Wir sind schließlich ein überaus familienfreundlicher Verein“, betont Möller.

von Heinz-Dieter Henkel

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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