Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Musiker vermitteln "Träume der Nacht"

Konzert Musiker vermitteln "Träume der Nacht"

Als „Nachtspektakel“ bot das Neustädter Instrumentalensemble „Flötentöne“ gemeinsam mit dem Kirtorfer Chor „Klang­farben“ ein besonderes Konzert.

Voriger Artikel
Anzefahrer Sänger holen den Hammer raus
Nächster Artikel
Vom Start weg für die Stadt im Einsatz

Die Neustädter „Flötentöne“ und der Kirtorfer Chor „Klangfarben“ traten gemeinsam im historischen Rathaus auf.

Quelle: Alfons Wieber

Neustadt. Unter der Gesamtleitung von Christiane Krapp wurden die Besucher im restlos gefüllten Saal des historischen Rathauses mit dem alten Volkslied „Guten Abend, gute Nacht“ auf das Kommende eingestimmt. Werner Kemmerling hatte den Saal in verschiedenfarbiges, stimmungsvolles und weiches Licht getaucht.

Vom Chor zunächst nur gesummt, dann gesungen fielen auch die Besucher leise in den Gesang ein. „Sie werden von uns alle nächtlichen Turbulenzen erleben. Machen Sie es sich bequem und lehnen Sie sich zurück“, forderte Tanja Czupalla die Konzertbesucher auf. Sie führte professionell, mit Witz und vielen Gedanken zu den vorgetragenen Liedern durch das über zweistündige Programm.

Von Volks- und Kinderliedern über Film- und Musicalmelodien aus dem In- und Ausland bis hin zu Klassik und alten Schlagern luden die gefühlvoll vorgetragenen Stücke immer wieder zum Träumen und leisen Mitsingen ein. Wunderschön klingende Frauenstimmen, die von den wenigen aber kräftigen und meist dezent im Hintergrund vorhandenen Männerstimmen untermalt wurden, entführten mit Chorklang und Instrumentalmusik in die „Träume der Nacht“.

Sänger tanzen gekonnt vor Publikum

Treffend imitierten die Sängerinnen und Sänger, die von Willfred Sohn am E-Piano begleitet wurden, bei der Musical Melodie „The Lion sleeps tonight“ aus dem „König der Löwen“ mit Pfeifen, Zwitschern und Klappern die Geräusche des nächtlichen Urwaldes. Ein Genuss waren die instrumental vorgetragene Version der „Kleinen Nachtmusik“ von Wolfgang Amadeus Mozart oder Simon und Garfunkels „Sounds of Silence“ sowie auch Heinz Rühmanns „La Le Lu“.

Zur Auflockerung trug Stefan Taschner bei. Mit seiner Version von der „Made“ trat er mitten unter die Gäste und erzählte ihnen die Geschichte von dem kleinen Insekt, die ursprünglich von Heinz Erhard stammt. Passend zu „Saturday Night Fever“ und auch zum „Kriminal Tango“ tanzten Sylvia und Bernd Gemeinhardt gekonnt vor dem Publikum.

Mit einem grandiosen Beifall bedankte sich das Publikum bei Susanne und Steffen Gellert für ihre im Duett gesungene Version von „Im Hotel zur Nachtigall“. Mit „Only Time“, dem Song des 11. September 2001 verabschiedeten sich die Sängerinnen und Sänger von ihrem Publikum, das jedoch so vehement eine Zugabe forderte, dass sich die Akteure diesem Wunsch nicht verschließen konnten. Mit „Sweet Dreams“ und der Sandmännchenmelodie „Nun liebe Leute gebt fein Acht...“ entließen die 21 Frauen und 7 Männer ihr vollends begeistertes Publikum nach Hause.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr