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Musikalischer Jubiläumsausklang

Chorkonzert Musikalischer Jubiläumsausklang

Mit einem zweiten Chorkonzert in der Rauschenberger Stadtkirche beendete der Frauenchor seine musikalischen Aktivitäten zur Feier seines 20-jährigen Bestehens.

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Der Frauen- und Kirchenchor Rauschenberg stellte sich in der Stadtkirche mit einer großen musikalischen Bandbreite vor.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Rauschenberg. „Wer beim ersten Konzert im Rahmen des Stadtjubiläums dabei war, wird vieles wiedererkennen“, kündigte die Vereinsvorsitzende Monika Friedrich gleich zu Beginn des Konzertes an. Das galt schon für das Eröffnungsstück, den wunderbar getragenen Chorsatz „Gnädig und barmherzig ist der Herr“ des deutschen Komponisten und Organisten August Eduard Grell.

Auch diesmal trat Chorleiter Philipp Imhof nicht nur als Dirigent in Erscheinung. Als Solo­sänger wurde er am Klavier von Christoph Hohl begleitet, der zudem mit zwei solistischen Beiträgen auf der Orgel zum Gelingen des Abends beitrug. Imhof überzeugte mit dem Adele-Klassiker „Rolling in the Deep“ sowie im Duett mit Christoph Hohl mit der Interpretation des „Frühlingstraums“. Das Stück gehört zu Franz Schuberts Liederzyklus „Die Winterreise“, die zu den bekanntesten Liederzyklen der Romantik gehört.

Geburtstagsständchen für Elisabeth Schein

In seiner kompletten Besetzung zeigte der Frauenchor beispielhaft mit „Heißa Kathreinerle“, wie einfach und doch so schön die alten Volks- und Kinderlieder heute noch klingen können. Dazu gehört auch das Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ nach einem Gedicht von Matthias Claudius, das der Chor geradezu ergreifend vortrug und damit die mehr als 100 Besucher beeindruckte.

Beim Altstadtfest während der Rauschenberger 750-Jahr-Feier­ sang der Chor in einem der historischen Gewölbekeller mit Rücksicht auf den knapp bemessenen Platz in kleiner Besetzung. In Erinnerung an die Kellerlieder sang der Chor in kleineren Ensemble einige Stücke. Beispielhaft seien hier „Lord reign in me“ oder die schwedische Volksweise „Zum Tanze da geht ein Mädel“ genannt.

Einem guten Brauch folgend, wird für jedes Chormitglied zum Geburtstag ein Ständchen gesungen. Im Konzert wurde diese Ehre Elisabeth Schein zu Teil, für die - außerhalb des offiziellen Programms, „Weit weit weg“ von Hubert von Goisern gesungen wurde.

Nach der Zugabe „I‘m walking“ hat der Frauenchor nach einem bisher schon überaus um­fangreichen Jahresprogramm noch zwei Auftritte vor sich. Und dann soll weihnachtliche Ruhe einkehren, meinte Monika Friedrich zum Abschluss.

von Heinz-Dieter Henkel

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