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"Multifunktionsarbeiter" geht

Verabschiedung "Multifunktionsarbeiter" geht

Für Heinrich Jürgen Kisselbach hat die Altersteilzeit begonnen. Der 61 Jahre alte Gemeindearbeiter hinterlässt nach 20 Jahren vor allem aufgrund seines menschlichen Wesens bleibende Eindrücke.

Wohra. „Während seiner Tätigkeit hat sich Heinrich durch Pünktlichkeit, Fleiß, Strebsamkeit und fachliche Geschicklichkeit als zuverlässig erwiesen. Insbesondere die freundliche und hilfsbereite Art sollte jedoch hervorgehoben werden“, sagte Bürgermeister Peter Hartmann ihn und bezog sich dabei auf ein Zeugnis, das „Heinz“ Kisselbach im Jahr 1981 von der Firma Bartelmeß ausgestellt worden war.

Kisselbach blickte glücklich zurück auf ein „langes Arbeitsleben“: „Ich freue mich auf die wiedergewonnene Freiheit und darauf, dass ich nun keinen Zwängen mehr unterliege“. Seine Kollegen konnte er beruhigen, er werde sie weiterhin gerne unterstützen.

Bevor Heinrich Jürgen Kisselbach am 9. Juli 1993 von der Gemeinde Wohratal eingestellt worden war, absolvierte er von 1967 bis 1969 eine Maurer-Lehre bei dem Ernsthäuser Massivbauunternehmen Bartelmeß und arbeitete bis 1993 als Bauvorarbeiter unter anderem für die Standortverwaltung Marburg. Seine Aufgaben in Wohratal befassten sich laut Arbeitsvertrag mit der „Verrichtung aller in der Gemeinde anfallenden Arbeiten“. Nicht zuletzt daher gab Personalratsvorsitzenden Dieter Wasmuth ihm den treffenden Namen „Multifunktionsarbeiter“. „Sein Spezialgebiet war die Abwasserversorgung, er hat aber auch - zum Beispiel bei der Sanierung des Bürgerhauses - zwischendurch einige Mauern hochgezogen“, sagte Hartmann über Kisselbachs, der in seiner Freizeit Uhrenwerke repariert.

von Yanik Schick

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