Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Mützen, Chinapfanne und ein Einhorn aus Eis

33. Johannismarkt Mützen, Chinapfanne und ein Einhorn aus Eis

Der Stadtallendorfer ­Johannismarkt hat sich weiterentwickelt. Das ­Angebot ist breiter geworden und es gibt mehr Unterhaltung für Kinder. Gestern war das Besucherinteresse groß.

Voriger Artikel
RP genehmigt zwei Windräder bei Roßdorf
Nächster Artikel
Tankstellenangestellter mit Messer bedroht

Geldbörsen verschiedener Art und Größe stießen bei vorbeikommenden Marktbesuchern auf Interesse.

Quelle: Rinde

Stadtallendorf. Mit großen Augen schaute die fünf Jahre alte Elina auf das große Einhorn, das dort aus dem Eisblock herauswuchs. Christian Fischer arbeitete mit Hammer und Meißel über Stunden an dem Eisblock. Ein Blickfang für Besucher jeden Alters.

Der Stadtallendorfer ­Johannismarkt hat sich weiterentwickelt. Das ­Angebot ist breiter geworden und es gibt mehr Unterhaltung für Kinder. Gestern war das Besucherinteresse groß.

Zur Bildergalerie

Nur wenige Meter Luftlinie entfernt fand sich ein ganz anderer Hingucker, ein historischer Doppeldeckerbus. Im Inneren gab es kalte und warme Getränke ganz verschiedener Art. Am Ende waren genau 129 Aussteller beim mittlerweile 33.Stadtallendorfer Johannismarkt. Am Nachmittag schaute Marktmeister Christoph Grimmel zufrieden. Bei bestem Marktwetter war die Besucherzahl bereits ab dem frühen Morgen hoch. Petra Schmidt kommt „seit Jahrzehnten auf den Markt“. Es gefalle ihr sehr, „dass es nicht so viele Klamottenstände mehr gibt wie früher“.

Größere Angebotspalette als in der Vergangenheit

Was die Stadtallendorferin wahrgenommen hat, entspricht den Tatsachen. Die Verwaltung habe sich sehr bemüht, das Angebot breiter zu gestalten. „Darum haben wir auch gerade bei den Bekleidungsständen zahlreiche Absagen geschrieben und uns bemüht, andere Händler gezielt anzusprechen“, sagt Marktmeister Grimmel beim Rundgang mit der OP.

Die ­„Klassiker“ unter den Warenständen waren trotzdem allesamt vertreten. Vom Gemüsehobel bis zum Reiniger, von der Chinapfanne bis zur frischen Bratwurst vom Grill und heißem Glühwein gab es viel von dem, was Marktbesucher zwischen den Jahren erwarten. Hinter dem Johannismarkt steht die Stadt Stadtallendorf. Ganz konkret waren es bei der 33. Auflage die Marktmeister Grimmel und Peter Schunk und weitere 17 Mitarbeiter der Verwaltung.

Am Donnerstagmorgen mussten allerdings zunächst mal die spontan angereisten Händler ohne Voranmeldungen untergebracht werden. 42 waren es dieses Mal. Für alle habe sich noch ein Platz gefunden, sagt Grimmel,. Angesichts des Terroranschlags in Berlin hatte die Stadt in Abstimmung mit der Polizei die Sicherheitsvorkehrungen erhöht und Zufahrten mit Lastwagen blockiert. Außerdem gab es ständige Polizeipräsenz.

von Michael Rinde

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr