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Mülltrennung ist teilweise mangelhaft

Stadtallendorf Mülltrennung ist teilweise mangelhaft

Weil die Mülltonnen immer wieder falsch befüllt werden, nehmen derzeit Müllberater das Musikerviertel unter die Lupe.

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Armin Immel (von links), Manuel Thierfelder, Susann Rusteberger, Ilker Uyan und Uwe Wiegand (Ver- und Entsorger der Stadt) stellten das Konzept der Müllberatung vor.

Quelle: Florian Lerchbacher

Stadtallendorf. „Es treten immer wieder Probleme im Abfallverhalten auf“, sagt Armin Immel, der stellvertretende Betriebsleiter der Stadtallendorfer Stadtwerke, und moniert, dass Bürger Altpapier- oder Biotonnen falsch befüllten.

In den Stadtteilen trete die Problematik nicht auf, sie sei eher ein Phänomen der Kernstadt. „Vielleicht kennt der ein oder andere Bürger das Prinzip der Mülltrennung nicht, vielleicht wurde es den Menschen nicht gesagt, vielleicht ist es ihnen aber auch egal“, orakelt Immel und erinnert daran, dass es seit dem Jahr 2005 immer wieder Müllberatungsprojekte gegeben habe. Nun greifen die Stadtallendorfer Stadtwerke gemeinsam mit der Praxis GmbH aus Marburg das Konzept wieder auf.

Damals ging es im Musikerviertel los, weil dort mehr als 90 Prozent der Tonnen falsch genutzt wurden – und auch diesmal sind die Müllberater dort wieder unterwegs. Nach dem ersten Projekt sei die Resonanz gut gewesen und das Abfallverhalten der Bürger habe sich gebessert, sodass sich die Zahlen umkehrten und die Stadtwerke letztendlich 90 Prozent „Sortenreinheit“ verbuchten. Nun habe es aber wieder nachgelassen.

Nach dem Musikerviertel sollen sich die Berater wahrscheinlich weiteren Gebieten mit Großwohnanlagen widmen. Die Kosten für das Projekt finanziert die Stadt aus den Abfallgebühren.

von Florian Lerchbacher

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der Printausgabe der OP.

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