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Feuerwehrleistungs-Übungen in Kirchhain Momberger löschen am besten

22 freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf traten am Sonntag bei den Feuerwehrleistungs-Übungen in Kirchhain an.

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Auf das Tempo kommt es an: Das Team der Feuerwehr Weimar-Roth im Übungseinsatz.

Quelle: Heiko Krause

Kirchhain. Zunächst stand für die etwa 200 Feuerwehrleute ein theoretischer Leistungsvergleich auf dem Programm.

Hier mussten die Teilnehmer ihr feuerwehrspezifisches Wissen zu den Themen Brennen und Löschen, tragbare Leitern, wasserführende Armaturen, Schlauchkunde, Feuerlöscher, Unfallverhütung und Einsatzlehre zeigen. Innerhalb von zehn Minuten galt es, 15 Fachfragen richtig zu beantworten.

Im Anschluss demonstrierten die Mannschaften, wie sie den tatsächlichen Einsatz bewältigen können. Wie der Sprecher der Wehren im Landkreis, Stephan Schienbein, betonte, gehe es um einen fairen Leistungsvergleich, der durch den technischen und sportlichen Charakter der Veranstaltung geprägt sei.

Die in der Ausbildung erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse seien gefragt, sie sollten gefestigt und der allgemeine Leistungsstandard gehoben werden. Allerdings sage das Abschneiden der Wehren nichts darüber aus, dass die eine oder andere eventuell schlechter für den tatsächlichen Notfall gewappnet sei, denn der allgemeine Ausbildungsstand aller Wehren in Marburg-Biedenkopf sei hervorragend, erklärte Schienbein.

Der praktische Übungsteil wurde laut Auskunft von Kreisbrandinspektor Lars Schäfer in diesem Jahr zum dritten Mal in der neuen Form der hessischen Feuerwehrleistungsübung durchgeführt. Dazu stelltem sich die Teams einem realistischen Übungsszenario: Ein Wohnhaus brennt und eine Person wird noch darin vermutet.

Zunächst galt es für die Atemschutzgeräteträger, den Eingang zum Haus zu löschen, in das Gebäude einzudringen und die Person herauszuholen. Anschließend stellte ein zweiter Trupp die Leiter für den abschließenden Löschangriff auf und sicherte sie, um anschließend das Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude zu verhindern.

Teilnehmen konnten Löschgruppen bestehend aus neun Feuerwehrleuten sowie die kleinere Einheitsform der Staffel mit sechs Personen. Die Zeitvorgabe für die Neunerteams war dabei 7,5 Minuten, die Staffeln hatten eine Minute mehr Zeit.

von Heiko Krause

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