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Momberger feiern "unter Wasser"

Fasching Momberger feiern "unter Wasser"

Was die Aktiven der katholischen Frauengemeinschaft Momberg auf die Bühne brachten, sorgte nicht nur für manchen Hingucker, sondern auch für Hochstimmung unter den überwiegend weiblichen Besucherinnen.

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 Beim Sketch „Schneewittchen“ freuten sich die Zwerge darüber, dass ihre Heldin lebte

Quelle: Karin Waldhüter

Momberg. Mit einem echten Knaller starteten die Aktiven der Katholischen Frauengemeinschaft am Freitagabend unter dem Motto „Unter dem Meer“ das 18 Punkte umfassende Programm. Verkleidet als Matrosen, Haifisch, als Krake oder Hummer entfesselte die Frauengemeinschaft mit dem „Fischertanz“ wahre Begeisterungsstürme. Als „Triton“, Meeresgott der griechischen Mythologie, hatte sich Pfarrer Andreas Rhiel beim Einzug unter die Akteure gemischt und Moderatorin „Nixe“ Sabrina Feldmann freute sich, dass so viele „Meeresbewohner“, ob schwimmend oder laufend, den Weg in die „Momberger See“ gefunden hatten.

„Sirenenhaft“ und charmant führte Sabrina Feldmann durch das Programm und ließ das Publikum zum Aufwärmen erst einmal den dreifachen Momberger Schlachtruf „Mo-lau“ mitsamt dem zum Motto passenden „Robbenklatschen“ einüben.

Für die Frauengemeinschaft standen 18 Frauen mit Sketchen und Tänzen auf der Bühne bereit und die „Helferfische“ Karl-Heinz Schreiner und Matthias Sack hatten alle Hände voll zu tun, um die nötigten Utensilien aufzubauen. Mit wechselnden Kostümen schlüpften die Akteure in verschiedene Rollen, verwandelten sich in Schneewittchen und die sieben Zwerge und begeisterten mit Gummistiefeln, Kittelschürze und rotem Eimer in der Gummistiefeldisko. Im Sketch „Getränkebestellung“ stellten sie das typische Verhalten der beiden Geschlechter humorvoll heraus.

Beim kurzen Sketch „Männerschnupfen“ sorgte sie für überraschende Lachsalven und begeisterten beim Sketch „Bauer sucht Frau“.

Bravo-Rufe bei Herzblatt

Daniela Burzynski stand dabei als Inka Bause auf der Bühne und Milchbauer Josef suchte sein Herzblatt. Kandidatin Michaela Krieger gefiel mit flapsiger Berliner Schnauze, Eva-Maria Decher und Katharina Stark und Anke Sack kamen als Herzblatt dann gar nicht in Frage. Bravo-Rufe gab es am Ende der tollen Vorstellung von Eva-Maria Decher, als Sascha Grammel und Dorothee Sack, die als Schildkröte Josie gar nicht weiß, was heiraten bedeutet. Absoluter Höhepunkt des Abends war der Auftritt des „Luftpumpen-Orchesters“ mit Tanja Sack, Walburga Mai, Birgit Sack, Pia Stumpf, Martina Schreiner, Elisabeth Schmitt, Evelin Ramb, Silvia Sack, Marion Eberhardt, Elke Lauber und Eva-Maria Decher als Dirigentin. Da tobte das Publikum und die Akteure auf der Bühne gaben alles und hatten sich nach dieser grandiosen Show die anschließende Pause mehr als verdient. Knackige Männer durften beim Frauenfasching natürlich auch nicht fehlen.

Das Männerballett „Die Shoppendales“ aus Gemünden sorgte mit kreisenden Hüften für kreischende Frauen im Publikum. Für Abwechslung zwischen den Sketchen sorgten die Tanzdarbietungen der Mini-Showtanzgruppe mit einem Indianertanz, die Ranzefunken und die Dancing Diamonds. Mit einem Heino-Medley versammelten sich noch einmal alle Akteure zum abschließenden Finale weit nach Mitternacht auf der Bühne.

von Karin Waldhüter

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