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Momberg macht beim Zukunftswettbewerb mit

Initiative Momberg macht beim Zukunftswettbewerb mit

Momberg macht die Trilogie komplett und will die Erfolgsgeschichte weiterschreiben: Nach Mengsberg und Speckswinkel steigt im Jahr 2017 auch der dritte Neustädter Stadtteil bei „Unser Dorf hat Zukunft“ ein.

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Wie die Speckswinkler im Jahr 2014 müssen sich die Momberger 2017 einer Bewertungskommission präsentieren.Archivfoto

Momberg. In den vergangenen Jahren schrieben die Neustädter Stadtteile beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ­eine wahre Erfolgsgeschichte: Mengsberg setzte die Latte mit dem Sieg beim Bundeswettbewerb und der Teilnahme am Europäischen Dorferneuerungspreis natürlich unwahrscheinlich hoch. Nichtsdestotrotz sorgten auch die Speckswinkler mit ihrer Leistung beim Regionalentscheid für zufriedene Gesichter: Unmittelbar nach dem Triumphzug der Mengsberger landete der kleinste Stadtteil im Jahr 2014 in der ersten Runde auf Platz zwei - wobei der Wettbewerb nicht nur gut für die Moral, sondern vor allem auch gut für das Engagement und den Zusammenhalt im Dorf war.

Nun will also Momberg in die Fußstapfen der Vorgänger treten. „Aller guten Dinge sind drei“, freute sich Neustadts Bürgermeister Thomas Groll über die Entscheidung, die die Mitglieder des Ortsbeirates am Montag trafen.

Ortsvorsteher Jörg Grasse hatte sich für die Teilnahme am Zukunftswettbewerb stark gemacht. „Wir haben in Momberg viel zu bieten. Unsere Vereine sind Aktivposten im Dorfgeschehen, die Umwelt- und Naturschutzgruppe leistet eine engagierte Arbeit, der Kindergarten ist zukunftsfähig aufgestellt. Dies alles gilt es, der Jury gekonnt zu präsentieren. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam diese Herausforderung erfolgreich bestehen“, betonte er.

In den nächsten Monaten wollen die Ortsbeiratsmitglieder den „intensiven Austausch mit allen Akteuren vor Ort“ suchen, sich intensiv mit Stärken und Schwächen des Dorfes befassen und Perspektiven für die Zukunft beraten.

„Der Wettbewerb wird sich positiv auf die Dorfgemeinschaft auswirken“, kommentierte Mengsbergs Ortsvorsteher Karlheinz Kurz gestern die Entscheidung der Nachbarn, denen er als Tipp mitgab, sich für ihre Heimat mit Herzblut einzusetzen, Projekte zu suchen und diese gezielt zu verfolgen: „Und das nicht in Hinblick auf den Wettbewerb, sondern ausgerichtet auf Nachhaltigkeit.“

Groll sagte, dass Momberg seiner Ansicht nach „beste Voraussetzungen“ für die Teilnahme habe. Das Dorf müsse seine Stärken und Besonderheiten präsentieren: zum Beispiel die „top Bücherei“, den privat gepflegten Friedhof, den Schützenverein mit seiner „hervorragenden Nachwuchsarbeit“, die neu gestaltete Grundschule (die jetzt Kindergarten ist) oder auch die Umwelt- und Naturschutzgruppe. „Dann noch zwei, drei tolle neue Ideen dazu - dann passt das“, sprach der Bürgermeister dem Dorf Mut zu. Zudem sagte er Grasse die Unterstützung der Kommune zu. Wie bereits bei Mengsberg und Speckswinkel geschehen, werde er vorschlagen, die Mittel für die Dorfverschönerung aufgrund der Wettbewerbsteilnahme 2017 von 4200 Euro auf 8400 Euro zu verdoppeln.

von Florian Lerchbacher

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