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Möbel, Kunst und Bienenzucht

Ehrungen unterschiedlichster Art Möbel, Kunst und Bienenzucht

Beim Jahresempfang der Stadt Kirchhain wurden auch in diesem Jahr besondere Leistungen einiger Kirchhainer Bürger gewürdigt.

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Von der Möbelwerkstatt Fus & Sohn wurden (von links) Svenja Nau, Yannic Klingelhöfer und Konrad Nau durch Bürgermeister
Jochen Kirchner und Stadtverordnetenvorsteher Willibald Preis geehrt. Foto: Klaus Böttcher

Kirchhain. Stadtverordnetenvorsteher Willibald Preis führte wieder locker und humorvoll durch die Ehrungen und ließ es sich nicht nehmen, für jeden Geehrten die Laudatio zu halten. Bürgermeister Jochen Kirchner gratulierte und überreichte das Buchgeschenk. In diesem Jahr lag ein Buch auf dem Gabentisch, zu dem der Himmelsberger Willibald Preis eine besondere Beziehung hat: „Fast wie im Himmel - Geschichten von der Linde in Himmelsberg“ von Ute Verena Schneidewindt. Die Geehrten:

Der 84-jährige Bienenzüchter Nikolai Petersen wirkt seit mehr als 20 Jahren als Fachberater für Bienenzucht des Landes Hessen beim Kirchhainer Bieneninstitut. Sein großes Verdienst ist die Einführung moderner Bienenkästen und der weltbekannten Kirchhainer Begattungskästen, die auch nach 50 Jahren von den Imkern als eine bedeutende Entwicklung gesehen werden.

Ausgezeichnet wurde die 110 Jahre alte Möbelwerkstatt Fus & Sohn. Bei einer großen Messe der Möbelindustrie mit 1500 Ausstellern und 100000 Besuchern wurde die Firma als eine der Besten der Branche mit einem Qualitätssiegel ausgezeichnet. Svenja und Konrad Nau nahmen die Ehrung entgegen und hatten ihren ehemaligen Auszubildenden Yannic Klingelhöfer mitgebracht, der als Kammersieger und Landessieger seine Ausbildung abgeschlossen hatte und dafür geehrt wurde.

Für Bestleistungen ist die Schwimmabteilung des TSV Kirchhain bekannt. Der 10-jährige Louis Krück wurde mehrfacher hessischer Jahrgangsmeister. Ebenfalls mehrmals Jahrgangsmeister war der 14-jährige Lukas Lossin. Außerdem war er erfolgreich bei den süddeutschen und den deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Eric Hausmann, Jahrgang 1973, war mehrfacher hessischer Meister und einmal deutscher Meister. Die 11-jährige Chiara Klein wurde bei drei hessischen Meisterschaften 19 Mal Jahrgangsmeisterin.

Einen breiten Raum bei den Ehrungen nehmen die Kirchhainer Leichtathleten ein. So wurden in diesem Jahr auch wieder Hessenmeister, Süddeutsche Meister und Deutsche Meister im Jugendbereich und bei den Senioren gewürdigt. Geehrt wurden die Kugelstoßerin Patrizia Römer, die Sprinterin Laura Sewing, die Hürden-Läuferin Alexandra Stuhlmann, die Team-Sprinterinnen Lara Wachtel, Nina Hübner und Alexander Snyta, die 800-Meter- Läuferin Leah Simon, der Marathonläufer Oliver Hofmann, die Kugelstoßerin Hilde Weidel, die Sprinterin und Weitspringerin Helga Schüßler und die Speerwerferin Monika Deuner.

Die erfolgreiche Rhönradturnerin Lara Rühling wurde für ihren Einsatz im Ehrenamt des Sports geehrt. Die Burgholzerin war eine der vier hessischen Sportlerinnen, die ein Stipendium der hessischen Landesregierung erhielt. „Sie vermittelt als sportliches Vorbild den Sportlern von Kindesbeinen an die Werte Fairness, Teamgeist und gutes soziale Miteinander“, erklärte Laudator Preis

Die Alfred-Wegener-Schule gehört regelmäßig zu den Geehrten. In diesem Jahr wurden Silke Trux und Thorsten Mihr für das gute Abschneiden des Musikleistungskurses 13 und des Grundkurses Darstellendes Spiel 13 bei dem Kreativwettbewerb der Kasseler Musiktage geehrt. Ana Priemer, Daniela Hartmann und Jan Merchel leiteten das Projekt „Ideen bewegen - der Wettbewerb zur digitalen Schule“. Unter den 50 Schulen belegte die AWS Rang drei.

Nochmals geehrt wurde der Künstler Egon Dürfeldt, dem kürzlich das Verdienstkreuz am Bande verliehen wurde.

Geehrt wurde auch Otto Roth, Inhaber eines Agrarhandels mit mehreren Niederlassungen in Deutschland. Die Ehrung wurde ihm zuteil, weil er aus einem Zwei-Mann-Betrieb ein Unternehmen mit 280 Beschäftigten aufbaute und weil er sich seit Jahren als Gesellschafter der Betreibergesellschaft für den Erhalt des Kirchhainer Hallenbades engagiert hat.

„Unser Dorf hat Zukunft“ lautet der Wettbewerb, bei dem Großseelheim den ersten Platz im Regionalentscheid erreichte und auf Landesebene Zweiter wurde. Als einzigem deutschen Ort wurde Großseelheim angetragen, sich für den Europäischen Dorferneuerungspreis zu bewerben. Thomas Reitzner, Günter Böth und Jürgen Wenz dnahmen ie Ehrung entgegen.

von Klaus Böttcher

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