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Modenschau ist Gemeinschaftsprodukt

Frühlingsmarkt Modenschau ist Gemeinschaftsprodukt

Der erste Frühlingsmarkt des Gewerbevereins "Stadtallendorf aktiv" lebte von der Freiluftmodenschau am Nachmittag in der Rathausgasse.

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Auf dem ersten Frühlingsmarkt des Gewerbevereins "Stadtallendorf aktiv" präsentierten sieben Models Mode.

Quelle: Klaus Böttcher

Stadtallendorf. Wortreich und mit viel Elan erläuterte Mechthild Biecker, die Inhaberin des Niederkleiner Modehauses „Meggy’s Mode“, ein Kleidungsstück nach dem anderen, das die sieben Models auf dem Laufsteg präsentierten. Die Frauen zeigten Kleider, Röcke, Hosen, Jacken, Mäntel, Pullover oder Blusen. Dabei erklärte Biecker den mehr als 100 Zuschauern jeweils die Feinheiten der Mode. Wer zuhörte, weiß jetzt genau, was und welche Farben man in diesem Frühjahr und Sommer trägt.

Da die Besucherinnen nicht alle jung und schlank waren, passte es gut, dass auch die Models nicht alle jugendlich und auffallend schlank waren. Dadurch wurde den Zuschauerinnen noch einmal verdeutlicht, dass es bei „Meggy’s Mode“ nicht nur Kleidung für Frauen mit „Supermaßen“ gibt.

Mitarbeiterinnen des Friseursalons Anette Ried hatten die hübschen Models frisiert. Das Schminken hatte das Kosmetik-Institut Heike Sander übernommen. Für die Accessoires sorgte die Firma „Geschenke und mehr Zein“, während Optik Sauer den Models Sonnenbrillen zur Verfügung stellte. Die Organisatoren freuten sich, dass es trocken blieb und zeitweise die Sonne hervorlugte, was den Blumenschmuck der Firma Kreißl besonders zur Geltung brachte.

Kleider aus Gardinen

Die Models kamen aus dem Geschäft Reinhardt, wo sie sich angekleidet und den letzten Schliff für besonders gutes Aussehen bekommen hatten. Sie präsentierten sich dann auf dem Laufsteg in der Rathausgasse. Den Abschluss bildete die Vorführung von Kleidern aus Gardinenstoffen.

Während der Modenschau war es ansonsten eher ruhig in der Stadtmitte. Die Essenstände waren eher verwaist, ein einsamer Händler versuchte, Gürtel, Taschen und andere Waren zu verkaufen. Lebhaft war es lediglich auf der Hüpfburg, wo sich kleine Kinder tummelten.

Mit einem Essensstand auf sich aufmerksam machte der neue Verein „Maximum“, den es erst seit Anfang dieses Jahres in Stadtallendorf gibt. Hakan Ates klärt im Gespräch mit der OP auf: „Wir sind ein Bildungsverein, ein Folgeverein von Optimum.“ Den Verein gebe es kreisweit. Er habe rund 100 Mitglieder. Die Mitglieder geben Kindern und Jugendlichen aller Nationen Nachhilfe und bieten derzeit auch Integrationskurse an.

Ein Besucher sagte zu dem Frühlingsfest: „Es ist schön, dass so etwas veranstaltet wird. Aber mir haben Sitzgelegenheiten und ein Getränkeverkauf sowie Musik auf dem Marktplatz gefehlt.“ Er fügte an, dass es auch gut wäre, wenn sich weitere Stadtallendorfer Vereine einbringen würden - wie beispielsweise beim Johannismarkt.

von Klaus Böttcher

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