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Mit symbolischem ersten Gabelstich geht‘s los

Gemeinschaft Mit symbolischem ersten Gabelstich geht‘s los

Mittwochs und freitags bieten die Stadt Amöneburg, der Seniorenbeirat und die Sozialeinrichtung AurA in den Sternstuben einen Mittagstisch an. Zur Premiere kamen rund zwei Dutzend Gäste.

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Liebevoll bereiteten (von links) Ingrid Almeroth, Brunhilde Gondrum und Margret Schütz das Essen vor, das sich Hildegard Kargol und Katharina Gropp schmecken ließen. Morgen gibt es paniertes Seelachsfilet mit Rahmspinat und Kartoffeln.Fotos: Lerchbacher

Roßdorf. Rinderrouladen mit Rotkohl und Klößen genossen die Gäste des ersten Mittagstischs gestern in den Roßdorfer Sternstuben. „Schmeckt genau wie zu Hause. Sehr gut“, lobte Katharina Gropp und schloss sich der Meinung von Maria Jennemann an, dass es sehr schön sei, mit anderen Bürgern gemeinsam zu essen. „In Gemeinschaft schmeckt es einfach besser“, hatten Stadt, Seniorenbeirat und AurA als Motto ihrer Initiative ausgegeben - ein Ziel, das sie gestern schon einmal erreichten.

Ein achtköpfiges Team von freiwilligen Helfern hatte die Sternstuben für die Gäste vorbereitet, die Tische liebevoll dekoriert und kleine Sprüche wie „Wer nicht genießt, wird ungenießbar“ aufgestellt. Das Essen liefert die ortsansässige Metzgerei Rhiel, jede Mahlzeit kostet 4,50 Euro.

Doch das Essen an sich ist ohnehin zweitrangig. Im Vordergrund steht, die Gemeinschaft zu fördern, die Menschen zusammenzubringen und zum Plaudern zu animieren, wie Walter Wachtel vom Seniorenbeirat betont. Es gehe darum, dass sich die Bürger unterhalten - so wie beim Spielenachmittag, der sich im Dorfleben etabliert hat und jeden zweiten Mittwoch im Monat ebenfalls in den Sternstuben stattfindet. Ein zusätzliches „Schmankerl“, in dessen Genuss die Gäste des ersten Mittagstisches gestern kamen.

„Ohne ehrenamtliche Helfer ist so ein Projekt nicht umsetzbar“, betonte Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg. Acht Helfer haben sich bereits gefunden. Eine davon ist Elisabeth Tatzel, die extra aus Amöneburg vorbeikommt: „Ich habe eine sinnvolle Beschäftigung gesucht - und diese hier gefunden. Das ist ein wichtiger Schritt, um das Gemeinschaftsgefühl auf dem Dorf zu fördern.“

Das Essen tischen die Helfer, die noch Unterstützung suchen, immer pünktlich um 12 Uhr auf. Die Sternstuben öffnen sie aber bereits um 11.30 Uhr, um den Gästen die Möglichkeit zu geben, sich „kennenzulernen und zu klönen“.

Anmeldung zum Essen (bis spätestens zum Vortag) unter Telefon 06424/964644. Wer helfen möchte, wendet sich an Brunhilde Gondrum, 06424/2270.

von Florian Lerchbacher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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