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Mehr als ein Kunstwerk

Ausstellung Mehr als ein Kunstwerk

Noch wissen nur Anja Feldevert, Holger Gröb und ihre Fotografen, wie "Amöneburg in a box" aussieht. Während der Vernissage am Mittwoch um 19 Uhr im Rathaus lüften sie das Geheimnis.

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Auch Holger Gröb, Anja Feldevert (Mitte) und Fotografin Stephanie Piffczyk hatten ihre liebe Mühe, in der Kiste Platz zu finden – aber auch gleichermaßen viel Spaß.Foto: Florian Lerchbacher

Amöneburg. Mehr als 200 Menschen hüpften bei Anja Feldevert und Holger Gröb in die Kiste und ließen sich für „Amöneburg in a box“ ablichten - wobei „Amöneburg and friends in a box“ bei genauerem Betrachten die korrekte Bezeichnung für das Kunstwerk ist, da auch ein paar Stadtallendorfer und Kirchhainer Bürger dabei sind.

Ganze Familien samt Haustiere beteiligten sich an dem Projekt der Berger Neubürger, die den „Bilderprofi Zabel“ betreiben und ihren Beruf gleich einmal nutzen, um Kunst zu schaffen und ihren Mitbürgern eine Freude zu machen. 7 Meter lang und 60 Zentimeter hoch (aber wegen der Beschaffenheit des Gebäudes zweigeteilt) ist die Ansammlung von Fotos, die Gröb und Feldevert ab Mittwoch im Rathaus zeigen. Es besteht aus mehr als 100, 18 mal 18 Zentimeter großen Bildern, auf denen alle zu sehen sind, die sich in der Kiste fotografieren ließen. „Wir mussten eine Auswahl aus weit über 400 Fotos treffen“, berichtet Gröb. Nicht immer habe die ganze Gruppe in die Kiste gepasst - fünf Personen sei das Maximum gewesen, wirft Feldevert ein und ergänzt, dass somit manchmal auch noch Bilder in unterschiedlichen Konstellationen entstanden seien. Um die Vielfalt zu zeigen, entschlossen sich die beiden, noch eine zweite Collage herzustellen - mit rund 250 Fotos, die allerdings nur 7 mal 7 Zentimeter groß sind. Was allen Fotos gemeinsam ist: Außer den Organisatoren hat sie noch niemand gesehen - nicht einmal Freunde oder Bekannte. „Sie müssen alle in die Ausstellung kommen“, betont Gröb. Nach zwei Monaten endet diese. Dann dürfen alle „Motive“ bei Bilderprofis vorbeikommen, ihre Fotos ausschneiden und gegen eine Spende in Höhe von mindestens einem Euro mitnehmen. Der Erlös kommt der Bürgerhilfe zu Gute.

von Florian Lerchbacher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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