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Mehr als 1000 Ehemalige folgen dem Ruf des Berges

Stiftschule Amöneburg Mehr als 1000 Ehemalige folgen dem Ruf des Berges

Bis weit in die Nacht ­hinein feierten am Samstag Hunderte ehemalige Stiftsschüler ein Wiedersehen: Prominentester Gast der Veranstaltung war der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick, der sich unter die Ehemaligen mischte.

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Erzbischof Professor Ludwig Schick (rechts) mit Dr. Stefan Heck (links) und Hans-Georg Lang.

Quelle: Karin Waldhüter

Amöneburg. Herrlichstes Spätsommerwetter, kühle Getränke, Livemusik der Bigband, Führungen durch die Räume der Schule und natürlich ein fröhliches Wiedersehen mit vielen ehemaligen Schulkameraden und Lehrern der Stiftsschule - mehr brauchte es nicht, um Stimmung ins Ehemaligentreffen zu bringen. Im Takt der Olympischen Sommerspiele organisiert der Verein Amoeneburgia alle vier Jahre das Treffen.

Der Veranstaltung vorausgegangen war an diesem Tag eine Mitgliederversammlung des Ehemaligenvereins mit der Neuwahl des Vorstandes. Schon in der Einladung hatte Stefan Heck, Vereinsvorsitzender und Bundestagsmitglied in Personalunion, angekündigt, nach fünf Jahren an der Spitze des Vereins nicht erneut zu kandidieren. Zur neuen Vorsitzenden wurde Anja Schuchardt gewählt. Die Lehrerin unterrichtet an der Stiftsschule Deutsch und Biologie. Den weiteren Vorstand bilden: Arnd Köppcke (Geschäftsführer), Jürgen Berkei (Schatzmeister), Kilian Gottwald, Theodor Merkel (Beisitzer).

Musikalisch eröffnete die Bigband der Stiftsschule das Ehemaligentreffen mit dem bekannten Stück „Peter Gunn“ von Henry Mancinci. Bigbandleiter Hartmut Raatz hatte im Vorfeld ehemalige Mitglieder angeschrieben. Neben einigen ehemaligen Aktiven, wie Patrick Diehl, Fabian Schick, Sebastian Kehl, Lukas Pfalz, Janick Biedebach, Konrad Ivo, Alexandre Weber-Martins und Marion Schoner (Gesang), deren Schulzeit noch nicht allzu lange vorbei ist, war auch Florian Ruckelshausen (Abi 1999) der Einladung gefolgt. Rund eine Stunde lang unterhielt die Bigband, verstärkt von den ehemaligen Mitgliedern, die Besucher auf dem Schulhof.

Die offizielle Eröffnung übernahm Schulleiter Hans-Georg Lang gemeinsam mit Stefan Heck und der neuen Amoeneburgia-Vorsitzenden Anja­ ­Schuchardt. „Ich freue mich, dass so viele Besucher da sind und denke, bis heute Abend wird es richtig knallvoll“, freute sich Lang und würdigte die Arbeit des Ehemaligenvereins.

Neue Räumlichkeiten hinterlassen Eindruck

Für ihn sei der heutige Tag auch mit Wehmut verbunden, erklärte Stefan Heck. Von Berlin aus sei die Vereinsarbeit schwierig. Er betonte, dass er die Arbeit gerne gemacht habe und sich eng mit der Stiftsschule verbunden fühle. Besonders freute er sich über das Kommen des Amöneburger Ehrenbürgers Erzbischof Ludwig Schick aus Mardorf.

Etwa 3000 Ehemalige hatte der Verein im Vorfeld angeschrieben und das sechsköpfige Organisationsteam hatte seit April die Veranstaltung vorbereitet. Bis zum Abend wurde es auf dem Schulgelände dann tatsächlich „knallvoll“. Mehr als 1000 Ehemalige tummelten sich auf dem Schulgelände und erlebten bis weit in die Nacht hinein schöne Stunden an ihrer alten Schule. Viele nutzten die Gelegenheit, an Führungen durch die neue Mensa, das neue PC-Zentrum, die neu entstandene Kletterhalle und das im Jahre 2010 erneuerte Rabanushaus teilzunehmen. „Man merkt, dass sich die Schule ständig weiterentwickelt. Es beeindruckt mich, was hier gemacht wird“, erklärte Martin Jansen (Abi 1988) aus Roßdorf, heute Lehrer an der Winfried-Schule in Fulda, nach einer Führung durch die neue Mensa.

Im Kreis seiner ehemaligen Schulkameraden genoss auch der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick, wie schon viele Jahre zuvor, die von Wiedersehensfreude, schönen Gesprächen und Erinnerungen an die Schulzeit geprägte Atmosphäre des Treffens. Er habe eine schöne Verbindung mit der Schule, sagte Erzbischof Schick. Sein Kommen diene zum einen der Beziehungspflege, gleichzeitig wolle er der Schule damit auch seine Wertschätzung ausdrücken. Er sei dankbar für Hinweise zur Lebensgestaltung, die er in der Schule bekommen habe, sagte der Erzbischof der OP.

von Karin Waldhüter

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