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Mehr Platz, mehr Licht, mehr Spaß

Neue Räume für Stadtjugendpflege Mehr Platz, mehr Licht, mehr Spaß

Die offizielle Einweihung erfolgt zwar erst am Freitag, 13. November ab 15 Uhr mit einem Tag der offenen Tür, aber die von der Stadtjugendpflege ­betreuten Gruppen haben ihre neuen Räume schon bezogen.

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Praktikantin Leonie Gücker und Rauschenbergs Stadtjugendpfleger Stefan Ullrich erproben den neuen Billardtisch. Foto: Matthias Mayer

Rauschenberg. Die befinden sich im Obergeschoss des Rauschenberger Gemeinschaftshauses Kratz‘sche Scheune in Räumen, die bislang nicht regelmäßig genutzt wurden. Zum Raumprogramm gehören zwei Gruppenräume, ein Lagerraum für Material und ein etwas abseits gelegenes Stück Flur, auf dem der Bau- und Lego-Teppich zu Hause ist. Zuletzt befanden sich die Räume der Stadtjugendpflege im Untergeschoss des Sparkassen-Gebäudes an einer schmalen Gasse ohne jede Freifläche.

Wie kommen die neuen Räume bei den Kids an? Stadtjugendpfleger Stefan Ullrich strahlt übers ganze Gesicht: „Mehr Platz, mehr Licht, mehr Spaß, mehr Zulauf, weniger Konflikte“, nennt er Schlagworte, die die Gruppenarbeit in der neuen Umgebung prägen.

Neuer Raum für ­Action und große Bastelrunden

In der Tat verbreiten die lichtdurchfluteten Gruppenräume mit ihrer freundlichen Einrichtung ein Wohlfühlklima. Der größere Raum ist sowohl für ­Action als auch für große Bastelrunden ausgelegt. Dort finden sich eine Sitzecke, ein gespendeter Groß-Kicker und ein für wenig Geld erworbener Poolbillard-Tisch, der sich durch das Auflegen einer noch zu erwerbenden Leichtbauplatte in einen großen Basteltisch umwandeln lässt.

Der Billardtisch hat bereits ­eine große Anziehungskraft, berichtet Stefan Ullrich. Schon „verlorene“ Jugendliche ab der siebten Klasse kämen jetzt ­wieder zu den Gruppenzeiten, um Billard zu spielen.

Der kleinere Raum ist intimer gestaltet. Hinter einem auch als Raumteiler genutzten Regal findet sich ein großes Ecksofa, das zum Plaudern oder nur zum Entspannen einlädt. Dazu gibt es eine neugebaute Theke, einen Mal- und Basteltisch, einen großen Materialschrank und ­einen Tischkicker.

Ein weiterer großer Vorteil liegt für Stefan Ullrich direkt vor der Haustüre: Die große Freifläche, die das Gemeinschaftshaus ­umgibt und die zum gefahrlosen Herumtollen und Ballspielen einlädt.

Neu im Programm: Ein Kochkurs für Jungen

Er wolle die Möglichkeiten der neuen Räume nutzen, um neue Angebote zu schaffen, sagte der Stadtjugendpfleger. Bereits fix ist der Kochkurs für Jungen zwischen sechs und zwölf Jahren, der dienstags zwischen 16.30 und 18 Uhr in der Kratz‘schen Scheune stattfindet. Dafür dürfen die jungen Köche die professionelle Küche im Erdgeschoss des Hauses benutzen. Die Teilnahme an der Koch-AG ist aus organisatorischen Gründen nur nach Anmeldung erforderlich. Telefon: 06425/923932 oder 0162/4014840.

Der Umzug war übrigens eine Gemeinschaftsleistung, an der sich neben Stefan Ullrich und FSJler Tobias Koch auch die Kinder und Jugendlichen beteiligt haben. „Wir haben keine Hilfe von außen benötigt“, stellte Stefan Ullrich fest. Auch bei den Ausgaben für das neue Inventar übte die Stadtjugendpflege Zurückhaltung. Was nicht geschenkt wurde, wurde für wenig Geld gebraucht gekauft.

500 Euro Spende vom Landkreis

Und den Grundstock für ­diese Anschaffungen besorgte die Rauschenberger Schülerin Ivana Schauß, die dem Kreisjugendparlament (KJP) angehört. Über das KJP kam sie an eine Spende des Landkreises in Höhe von 500 Euro. „Ich bin baff erstaunt. Sie kam von sich aus auf mich zu und fragte, ob sie uns helfen könne. Dann hat Ivana es geschafft, dass wir die Spende bekommen haben“, schilderte Stefan Ullrich das Geschehen.

Wunschlos glücklich ist der Stadtjugendpfleger indes noch nicht: „Wie brauchen dringend einen Sonnenschutz für die Fenster, weil die Sonneneinstrahlung nachmittags zu groß ist. Zudem wäre eine indirekte Beleuchtung wünschenswert.“

  • Das komplette Programm der Stadtjugendpflege findet sich unter www.rauschenberg.de

von Matthias Mayer

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