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Mehr Interessenten als freie Plätze

Ferienangebote Mehr Interessenten als freie Plätze

Das Osterferienangebot der Stadtallendorfer Stadtjugendpflege war im Nu ausgebucht. Die 29 angebotenen Programmpunkte kamen hervorragend bei den rund 300 Kindern und Jugendlichen an.

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Niklas (rechts) streute noch etwas Käse auf seine Pizza. Leni (von links), Devin und Nicole waren schon fertig.Foto: Karin Waldhüter

Stadtallendorf. Während der zweiwöchigen Osterferien hatte die Stadtjugendpflege für Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 16 Jahre wieder ein erlebnisreiches Programm zusammengestellt. Dabei konnten sich die Teilnehmer in verschiedene Aktionen einwählen.

Das Interesse war überwältigend groß. Alle Programmpunkte waren voll. „Der Zuspruch war sehr gut, sogar so gut, dass wir gar nicht alle aufnehmen konnten“, erzählt Ute Grigoleit, Mitarbeiterin der Stadtjugendpflege, beim Besuch der OP im Erksdorfer Backhaus.

20 Mädchen und Jungen waren dort mit Eifer dabei, Sauerteigbrote zu kneten, Teig zu formen und freuten sich schon auf das gemeinsame Mittagessen. Damit alles reibungslos klappen konnte, hatten Siegrid Diehlmann und Martha Steinhaus von der Backgemeinschaft Erksdorf schon etliche Vorarbeiten geleistet, den Sauerteig angesetzt, Hefeteig vorbereitet und den Backofen angeheizt. Mit vollem Einsatz galt es dann, die Brote zu formen, die eigene Pizza mit Käse und Gemüse zu belegen. Später stand auch noch das Backen von frischem Ostergebäck auf dem Programm.

Ganz oben auf der Rangliste der besten Osterferienangebote stand für Chiara aus Schweinsberg klar die dreitägige Fahrt nach Hameln. „Wir haben eine Stadtrundfahrt gemacht, Citybound gespielt und Stockbrot gebacken“, erzählt die Elfjährige begeistert.

„Ich fand alles toll und hab mich fast überall angemeldet. Die Angebote waren spannend und aufregend, und es waren Sachen dabei, die ich noch nicht kannte und ausprobieren konnte“, ergänzt Nicole. Das „Dinner-in-the-dark - Essen im Dunklen“ im Jugendzentrum war für die Elfjährige einer der Höhepunkte. Hinzu kamen das Herstellen eines Comics oder der Start beim Billardturnier.

Jetzt freut sich Nicole noch auf die Fahrradtour mit Minigolf. Spiel und Spaß erlebten die Teilnehmer auch bei weiteren Angeboten, wobei einige besonders auf die österliche Zeit abgestimmt waren. Wie zum Beispiel beim „Osterbasteln im Mathematikum“, „Ostertöpfern“, Ostertiere schnitzen“, „Ostereier anmalen“ oder „Osterbrot backen“ im Erksdorfer Backhaus.

Ein viertägiges Angebot hielt Streetworker Sebastian Habura für Jugendliche ab 12 Jahre bereit. Ab Wetzlar legen die Teilnehmer 140 Kilometer auf dem Jakobsweg zurück. Die Tour läuft derzeit noch.

Nicht fehlen durfte die beliebte Fahrt nach Frankfurt mit dem Besuch eines Bundesligaspiels. Neben Stadtjugendpfleger Walter Mengel sorgten noch weitere 13 Betreuer und Helfer für einen reibungslosen Ablauf.

von Karin Waldhüter

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