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„Mehr Händler, mehr Menschen“

Johannismarkt Stadtallendorf „Mehr Händler, mehr Menschen“

Auch wenn baustellenbedingt etwa ein Drittel weniger Fläche zur Verfügung stand, kamen am Dienstag 30 fahrende Händler mehr zum Stadtallendorfer Johannismarkt.

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Besucher drängten sich zwischen Ständen und Geschäften. Im Hintergrund stehen Kinder auf der Rodelbahn.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. „Mehr Stände, mehr Menschen, besseres Wetter“, zog Marktmeister Christoph Grimmel am Dienstagnachmittag schlagwortartig eine erste Bilanz des 31. Johannismarkts in Stadtallendorf. Und in der Tat: Auch unter den Händlern war die Stimmung nach zwei Dritteln des Markttages deutlich besser als vor einem Jahr. Dort hatten viele über mangelndes Kundeninteresse und schlechte Stimmung geklagt. „Es läuft dieses Jahr einfach rund“, kommentierte ein Händler, der mit Fußball-Fanartikeln handelt.

Nicht weit von seinem Stand entfernt erschallten Flöten­töne. „Samur“ und sein Mitstreiter spielten auf Pan- und Blockflöte. Ihre Klänge mischten sich mit Helene Fischers „Atemlos“ aus den Lautsprechern der CD-Verkäufer. Auch das gehört eben dazu.

Der Johannismarkt in Stadtallendorf hat seine feste Fangemeinde und feste Anlaufpunkte. Dazu zählt der Würstchenstand der heimischen Metzgerei ebenso wie der Stand des Eintracht-Fanclubs „Adlerhorst“. Einige Besucher reisten zum Beispiel eigens aus dem Taunus an, um auf dem Marktplatz wieder einen Glühwein in ihrer früheren Heimatstadt Stadtallendorf zu trinken.

Für das 15-köpfige Marktteam rund um Grimmel und seinen Stellvertreter Peter Schunk hatte der Tag früh begonnen. Etwa 40 Händler hatten sich dort versammelt, um noch einen Standplatz zu bekommen. Nicht alle erhielten einen. „Wir haben sehr auf die Artikel geschaut, die sie anboten“, sagt Grimmel im Gespräch mit der OP.

Ganz bewusst hatte die Stadt als Veranstalter die Zahl der Bekleidungshändler schon bei den Voranmeldungen zurückgefahren. Das geschah zugunsten anderer Ware, etwa Haushaltsgeräten oder Schmuck. Am Ende gab es trotzdem 150 Stände, rund 30 mehr als im vergangenen Jahr. Auch Grimmel berichtete nach einem Rundgang am Nachmittag von positiver Resonanz bei den Händlern auf dem Markt. „Sie berichteten von guten Umsätzen zu guten Preisen und waren sehr zufrieden“, so sein Fazit.

Erstmals gab es auch ein besonderes Kinderangebot beim Johannismarkt. Die Stadt hatte die nach eigenen Angaben „größte aufblasbare Rodelbahn“ engagiert, ein kleines Kinderkarussell drehte sich für die Kleinen. Auch das will Christoph Grimmel beim nächsten Markt beibehalten. Er freut sich bereits auf den Johannismarkt 2016, wenn auch die jetzt weggefallenen Parkflächen wieder mit Ständen belegt werden können. „Das wird richtig gut aussehen“, kündigte er schon einmal an.

von Michael Rinde

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